Spontanes Pferderennen mit traurigem Ausgang

Zwei Verletzte

Das Pferderennen auf den Äckern vor Curahuasi war eine Mischung aus Spaß, Mutprobe und Schnapsidee. Auf jeden Fall zog das informelle Rennen gleich viele Zuschauer an. Eine nette Abwechslung. Elf jugendliche Reiter wollten es wirklich wissen: Wer ist der Schnellste von uns?

Auf Los ging’s los. Es war so schön und so spannend wie im Film. Plötzlich scheute das Pferd von Luis (17) *. Es kam vom Kurs ab, bäumte sich auf und warf Luis mit ganzer Kraft auf den harten Boden. Sofort brachen sein rechtes Schien- und Wadenbein. Doch damit nicht genug. Ziemlich orientierungslos sprang die braune Stute in die Menge. Ergebnis: Ein viereinhalbjähriges Kind erlitt einen schweren Schädelbruch. Es wurde umgehend am Missionsspital intubiert und in eine neurochirurgische Abteilung verlegt.

Für unseren Unfallchirurgen Dr. Fritz Meiswinkel bedeutete der Zwischenfall auf der Rennstrecke eine Extra-Schicht am Samstag. Das Resultat sieht gut aus. Luis kann wirklich dankbar sein, dass er so schnell auf fachkundige Weise versorgt wurde. (* Name verändert)

Das rechte Schien- und Wadenbein ist gebrochen.
Der rechte Unterschenkel ist durch einen Nagel im Schienbein stabilisiert.
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