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Radio Diospi Suyana

Retten wir gemeinsam Mahsa vor Folter und Tod

Iranische Christin schwebt in großer Gefahr

Mahsa ist iranische Staatsangehörige. Im November 2015 floh die damals 34-Jährige aus dem Iran nach Deutschland und stellte einen Asylantrag. Der Grund: In ihrer Heimat hatte sich die junge Frau dem Christentum zugewandt und war deshalb angezeigt worden. Einer ihrer Brüder ist im Iran Mitarbeiter der Religionspolizei, ein weiterer Bruder arbeitet in der Regierung des Landes. Die Brüder und der eigene Vater bedrohten die junge Frau mit dem Tod. Auch ihr Verlobter wandte sich wegen des Übertritts zum Christentum von ihr ab. Aus Angst vor der eigenen Familie gibt sich die junge Frau selbst hier in Deutschland nicht zu erkennen. (Deshalb ist ihr Name verändert)

Gegen die drohende Abschiebung der jungen Christin in den Iran erhebt sich Widerstand in den christlichen Gemeinden in Mittelhessen. Am 15. Juni wollen Christen aus dem Lahn-Dill-Kreis gemeinsam als „Christliche Initiative Herborn” mit einer Gebetskundgebung in Herborn auf das Schicksal der jungen Frau aufmerksam machen. Christen unterschiedlicher Denominationen werden sich um 11 Uhr am Kirchberg vor der Evangelischen Kirche versammeln und anschließend zum Marktplatz der Stadt ziehen. Die Lage von Mahsa ist sehr ernst, denn im Iran steht auf Abfall vom muslimischen Glauben die Todesstrafe.

Wir bitten um Ihre Solidarität: Kommen Sie am Samstagmorgen um 11 Uhr zur Evangelischen Kirche in Herborn/Hessen! (Quelle: pro)