Facebook | 

Radio Diospi Suyana

Reden wir doch mal über die andere Dimension

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die globale Pandemie bietet uns allen die besondere Chance nachzudenken. Wir können jetzt Gedanken durchspielen, die wir sonst vielleicht von uns wegschieben. Dazu zwei Auszüge aus dem Buch “Gott hat uns gesehen” (S. 233)

“Wir bewegen uns nach vorne und denken vorwärts. Dabei weiß jeder, wohin die Reise geht: auf einen Friedhof. Und dann? Man könnte sagen, dass unser Lebensweg einer Sackgasse gleicht. Das Ende ist absehbar. Wenn das alles wäre, hätte ich einen faden Geschmack im Mund und ein großes Fragezeichen vor Augen. Die Bibel spricht von unserem Leben auf dieser Erde als einer Art Vorbereitung. Das Beste kommt noch. Das hat uns Jesus Christus so versprochen und deshalb sind wir Christen!”

(S.235) “Einmal stand ich neben dem Bett eines Alkoholikers, bei dem plötzlich mehrere Krampfadern in seiner Speiseröhre platzten. Vor meinen Augen verblutete er innerhalb weniger Minuten. Seine letzten Worte haben sich in meine Erinnerung eingebrannt: “Was wird jetzt aus mir?” Dieser sterbende Patient stellte die gleiche Frage, die auch mich beschäftigte: Was wird nach meinem letzten Atemzug, wenn man meinen Körper zu Grabe trägt? Ich wollte unbedingt herausfinden, ob die Hoffnung, von der die Bibel sprach, mehr war als ein bloßes Wuschdenken für die trüben Stunden, die uns allen nicht erspart bleiben!”

Meine Mutter Wanda John im Alter von 36 Jahren. Sie verbrachte ihre Kindheit in einem Bauernhaus in Pommern.

Bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg lebten meine Vorfahren mütterlicherseits in Pommern. Eines Abends, als die Familie meiner Oma das Abendessen einnahm, hörte sie, wie sich die Haustür öffnete und jemand mit schweren Schritten die Treppe in den ersten Stock hinaufging. Aber wer sollte das sein? Man schaute oben nach, ohne jemanden anzutreffen. Merkwürdig, fast schon unheimlich. Unwillkürlich blickte man auf die Uhr an der Wand und prägte sich die Uhrzeit ein. Einige Tage später brachte der Postbote einen traurigen Brief vorbei. Der Lieblingsbruder meiner Oma war exakt in jenem Augenblick an einem anderen Ort verstorben.

Fast 30 Jahre habe ich mit einem Jogging-Partner dem Laufsport gefrönt. Wann immer sich die Gelegenheit bot, rannten wir beide auf dem Sportplatz 5 Kilometer, um uns und dem Platzwart zu beweisen, dass wir noch so fit wären wie in alten Zeiten. Jetzt habe ich’s im Knie und Uli laboriert mit seinen Füßen herum. Nun, 1996, lag seine jüngere Schwester im Wiesbadener Horst-Schmidt-Klinikum, und ein Ende war abzusehen. Uli, seine ältere Schwester und seine Mutter hatten sich für den Nachmittag verabredet, um die Kranke zu besuchen. Nach Aussage der Mediziner war ihre körperliche Verfassung zwar schlecht, aber stabil. Gegen 10 Uhr am Vormittag überkam ihn eine große Unruhe. Instinktiv zog es Uli zur Klinik. Im Eingangsbereich tauchten gleichzeitig seine Mutter und seine Schwester auf. Jede von ihnen war völlig unabhängig vom selben Gefühl übermannt worden. Als die drei oben die Intensivstation betraten, sagte der diensthabende Arzt: „Sie kommen im richtigen Augenblick, ihre Tochter und Schwester liegt gerade im Sterben!“ Eine halbe Stunde später hauchte sie ihren letzten Atemzug.

Tief in uns existiert eine gewisse Intuition von einer unsichtbaren Welt. Eigene Erlebnisse und Erzählungen aus der Familie bestätigen unser Bauchgefühl, dass es jenseits der Bühne unseres Lebens eine Realität gibt, die uns nach dem Tod erwartet. In der Bibel lesen wir, dass Jesus Christus das sichtbare Abbild des unsichtbaren Gottes ist. Seine Lehren und Taten stehen einsam über allem, was sich in der Weltliteratur angesammelt hat. Selbst außerchristliche Geschichtsschreiber erwähnen seine Kreuzigung. Hunderte von Augenzeugen bestätigten vor zwei Jahrtausenden seine Auferstehung. Und Millionen von Menschen haben seitdem erklärt, die Macht des Auferstandenen persönlich erlebt zu haben. In meinen Büchern finden sie über 100 Begebenheiten, die unseren normalen Erfahrungsrahmen sprengen. Gott wurde sichtbar. Meine Frau und ich sowie unsere Freunde haben unzählige Male in der Hoffnung gebetet, dass Gott eingreifen und uns zu Hilfe eilen möge. Und er tat es. Die Ergebnisse liegen auf dem Tisch und sind verifizierbar.

Man sagt gemeinhin, dass wir das glauben, was wir glauben wollen. Bis zu einem gewissen Grad sind wir alle festgelegt. Und für niemanden ist es einfach, seine eigene Denkweise infrage zu stellen. Ich hoffe, ich trete Ihnen jetzt nicht zu nahe, wenn ich sage: Falls Sie den Gott der Bibel bisher ignoriert haben sollten, geben Sie ihm doch eine Chance! (Auszug aus “Auf dem Wasser laufen” Seite 278)

Das Bild oben machte ich am 22. Februar 2013 über dem Atlantik. Sonnenuntergänge lassen die meisten Menschen – auch mich – ahnen, dass wir die echte Erfüllung erst in Gottes Gegenwart finden werden. Die Bibel beschreibt diesen Ort als den Himmel oder das “neue Jerusalem”, wo Gott alle unsere Tränen abwischen wird. Dazu ein Lied aus einem Konzert in Brasilien. Auch wenn Sie den Text nicht verstehen, werden sie die Sehnsucht jener jungen Brasilianer fühlen. Die Sehnsucht nach Gott. /KDJ

1 Antwort

Einen Kommentar schreiben