Ein fauler Holzpfosten, aber keine faulen Arbeiter

Chronologie der Ereignisse:

15:30 Uhr (Peruzeit): Der Notstromgenerator des Spitals schaltet sich automatisch an.

16 Uhr: Es wird bekannt, dass ein Pfosten der staatlichen Hauptstromleitung in der Nähe des Spitals abgebrochen ist. Drei 3000 Volt Leitung hängen nun lose in den Bäumen.

Wie sich herausstellt, kann die Elektrizitätsgesellschaft "Electro Sur" erst am nächsten Tag den Schaden beheben. Oebele de Haan und Team entscheiden sich deshalb spontan zu einem Sondereinsatz.

Sechs Arbeiter von Diospi Suyana legen die Kabel frei. Als nächsten Schritt graben sie den abgefaulten Pfosten aus. Dazu muss ein Loch von fast 2 Meter Tiefe gebuddelt werden. 

Der Pfosten findet wieder eine feste Basis und das staatliche E-Werk schickt doch noch Leute um die Drähte aufzuhängen.

18:30 Uhr: Die Dämmerung setzt ein und alle gehen nach Hause. Als ob nichts gewesen wäre.

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