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Radio Diospi Suyana

Non-Stop nach Lima

Suche nach Mitarbeitern und Materialien

Um 4:10 Uhr am Morgen fuhren Verwaltungsleiter Steven de Jager und Dr. John aus Curahuasi heraus. Nach genau 14 Stunden (ohne Pause), 11 Polizei- und Militärkontrollen und 930 km erreichten sie die Hauptstadt Lima. Die Militärs drückten ein Auge zu, als der blaue Wagen des Missionsarztes zehn Minuten nach Beginn der Ausgangssperre durch die leeren Straßen Limas schlich. Als überaus hilfreich erwiesen sich ihre Passierscheine mit den Unterschriften eines Polizeigenerals und eines Gouverneurs.

Die lange Fahrt durch das Landesinnere hätte man sogar genießen können, wenn nicht der unbarmherzige Zeitdruck den beiden im Nacken gelegen hätte.

Bis zum Gründonnerstag wollen De Jager und John nun in Lima für das Hospital Diospi Suyana tätig werden. Im Klartext hoffen sie die Ausstattung unserer Intensivstationen zu verbessern und zwei weitere Fachkräfte anzuwerben. Ob das gelingt?

In Peru sind bis heute Morgen nach offiziellen Zahlen 1.323 Menschen infiziert. Viel Zeit bleibt nicht mehr bevor die Lawine der Kranken auf die Spitäler zurollen wird.

Durch den Bundesstaat Ayacucho. Alpacaherden rechts auf über 4200 m Höhe. Die Schneegrenze ist errreicht.
Interessante Felsformationen linker Hand.