Niere gerettet – Patientin glücklich

Chirurgenteam zufrieden

Die Quechua-Indianerin Donna Victoria lebt mit ihrer Familie im Bundesstaat Puno. Im Laufe der vergangenen Monate bemerkte sie einen Druck in der rechten Flanke, der an Intensität zunahm. Schließlich hielt sie die Schmerzen nicht länger aus und sie reiste in die ferne Stadt Curahuasi.

Am Hospital Diospi Suyana diagnostizierte Dr. Zeier eine hochgradige Verengung am Abgang des rechten Harnleiters. Dadurch war das Kelchsystem der Niere massiv gestaut und das Nierengewebe zusammengedrückt. Hier war Eile geboten. Ein Team unter Leitung unseres Urologen konnte die Engstelle entfernen und gut Zweidrittel des Nierenbeckens wegschneiden. Dann bildeten die Chirurgen ein verkleinertes Auffangbecken für den Urin und pflanzten den Harnleiter neu ein.

Bei der Kontrolluntersuchung gab es zwei gute Nachrichten:

1. Das Nierenbecken zeigte kein Leck
2. Der Urin floss nun gut über den Harnleiter gut.

Ergebnis: Die rechte Niere bleibt erhalten und die Schmerzen sind weg. Besser geht nicht.

Dr. Zeier mit seiner Patientin
Das Kontrastmittel wird über einen Katheter (blauer Pfeil) in die rechte Niere injiziert. Das Kontrastmittel fließt gut über den Ureter (Harnleiter) wie gewünscht ab (gelbe Pfeile).