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Radio Diospi Suyana

Nein zum Alkohol – Ja zum Leben

Dieser Stand müsste auf jedem Marktplatz Perus stehen

Augenärztin Dr. Ursula Buck ergriff vor Jahren die Initiative, als sie die schlimmen Folgen des Alkoholkonsums in den Anden beobachtete. Sie konzipierte einen Informationsstand, der bei vielen Stadtfesten auf dem zentralen Marktplatz von Curahuasi aufgebaut wird.

Bei vielen schweren Verkehrsunfällen, deren Opfer im Hospital Diospi Suyana behandelt werden, ist Alkohol der hauptsächliche Faktor für das menschliche Versagen am Steuer. Bei den meisten familiären Tragödien mit Gewalt, Vernachlässigung und Verwahrlosung, spielt der Alkoholkonsum die dominierende Rolle. Niemand kann die unehelichen Kinder mehr zählen, die unter Alkoholeinfluss nach ausgelassenen Orgien im peruanischen Bergland gezeugt werden. Es ist nicht einfach den Missbrauch von Alkohol einzudämmen, da Geschäfte und Fabriken kräftig an diesem Elend verdienen.

“Dr. Klaus, wir müssen dem Alkohol Einhalt gebieten!”, sagte mir vor Jahren ein Gesundheitsminister. “Wir werden eine große Kampagne starten!” Diese Bemühungen sind schön und gut. Aber damit eine Veränderung in den Köpfen der Menschen möglich wird, reichen Informationsschriften und gute Vorsätze nicht aus. Es bedarf vielmehr einer inneren Kraft die Sklaverei des Alkohols zu besiegen. Und nun die gute Nachricht: Millionenfach haben Südamerikaner bewiesen, dass der gelebte Glaube an Jesus Christus für diesen Kampf die richtige Energiequelle ist. Persönliche Abhängigkeiten können real und langfristig überwunden werden.

Die meisten evangelischen Kirchenbünde Perus lehnen den Genuss von alkoholischen Getränken grundsätzlich ab. Diese Reaktion muss vor dem traurigen geschichtlichen Hintergrund verstanden werden. Seit Jahrhunderten ist der Alkohol die schlimmste Geisel der indianischen Landbevölkerung.

In den letzten 25 Jahren ist der Anteil der evangelischen Christen in Peru von unter 5 % auf über 15 % angewachsen. Durch die konsequente Haltung der Kirchen in dieser Frage, haben sich ganze Landstriche zum Positiven verändert. Die Lösung für dieses große gesellschaftliche Problem war und ist der Glaube. Diese Strategie funktioniert, weil Gott real existiert und auf Gebete antwortet. /KDJ