Marion Hofmann: Ich bin keine Heilige!

Marion Hofmann (36) war, ist und bleibt die stellvertretende Verwaltungsleiterin des Hospitals Diospi Suyana. Eigentlich wäre ihr ehrenamtliches Engagement in Curahuasi vorbei. Für zwei Jahre hatte sich die überzeugte Christin aus Steinau zu diesem freiwilligen Einsatz verpflichtet. Jetzt hat sie verlängert und wird im September nach einer kurzen Verschnaufpause in Deutschland nach Peru zurückkehren.

Am 31. August erschien ein Interview mit ihr in der Tageszeitung "Kinzigtal Nachrichten". Journalist Hans Werner Kruse verschaffte sich einen ganz persönlichen Eindruck von einer hochqualifizierten Frau, die 2011 aus einem erfolgreichen beruflichen Umfeld ausgestiegen war, um in einem peruanischen Bergdorf den Quechua-Indianern zu helfen. 

Er kam zu dem Ergebnis, dass Marion Hofmann nichts Frömmelndes oder Missionarisches an sich habe. Sie bezeichne sich nicht als Heilige und auch nicht als Aussteigertyp. Sie verkläre auch nicht das schwierige Leben in der Dritten Welt. Sie habe aber ihre Entscheidung mit Gott getroffen.

In Curahuasi hört man das sehr gerne. Das Missionsspital ist nämlich das, was es ist, weil ganz besondere Menschen wie Marion darin ihren Dienst tun. /KDJ


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