Wenn im Juli/August die Deutschen ihre Badehosen einpacken, um im Schwimmbad etwas abzukühlen, sitzen die Menschen in Lima in dicken Jacken auf ihren Bürostühlen. Bei Temperaturen zwischen 12 und 20 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von über 80% dringt die feuchte Kälte in die Knochen.
Eine dichte Wolken- und Nebeldecke hüllt die 8-Millionen-Metropole ein. Die Häuserfassaden wirken grau in grau. Erkältungskrankheiten machen ihre Runde. Die Stimmung der Menschen bleibt etwas gedrückt.
In diesem Zustand bezeichnen viele Besucher die Hauptstadt als "Lima die Schreckliche". Kalt, feucht, grau, laut und schmutzig. – Erst im November wird es wieder richtig warm.









