Der Weg ist auch das Ziel – Jünger wird man unterwegs

Warum die Diospi-Suyana-Schule die Kinder in die JESUS-Schule einlädt

Was ist die Aufgabe einer Schule? Natürlich möchte sie einen Beitrag leisten zu einer soliden Allgemeinbildung. Darüber hinaus bildet sie den Charakter der Kinder und Jugendlichen. Sie hilft bei der Identitätsfindung und Kompetenzentwicklung. Im Umfeld der Schule wird Sozialverhalten trainiert und staatsbürgerliches Denken geprägt. Und damit ist die Liste dessen, was Schule für die Entwicklung der Heranwachsenden bedeutet, noch lange nicht zu Ende.

Aber was bildet das Fundament für einen guten Start in ein Leben, das Gott gefällt? Wir bewegen uns jetzt in einer ganz anderen Dimension und reden über Integrität, echtes Glück und einen gesunden Charakter. Und die Frage will beantwortet werden, wie es gelingt, den Egoismus des Einzelnen zu überwinden und das Wohl der Allgemeinheit in den Fokus zu rücken.

Das Wichtigste fürs Leben lernen. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig.

Schuldirektor Christian Bigalke sieht das beste Lebensfundament in einer Beziehung

Über Materie, Zusammenhänge und Prozesse kann man Wissen erwerben. Und selbstverständlich versuchen allgemeinbildende Schulen ihre Schülerinnen und Schüler in das wissenschaftliches Denken und Arbeiten einzuführen.  Eine gute Bildung schafft eine wertvolle Grundlage für Entscheidungsfindungen aller Art. Geht es aber nicht um materielle Dinge, sondern vielmehr um geistige Werte, dann reden wir bald über Beziehungen.

Wenn es eine Person gibt, von der man unendlich viel lernen kann, dann ist das Jesus Christus. Bei den entscheidenden Lebensfragen bietet sein Vorbild die wertvollste Orientierung. In der Beziehung zu ihm erfassen wir mehr und mehr wer er ist. Es ist dieser Draht zu Gott, der unserem Leben eine tragfähige Basis verschafft. Und Begriffe wie Liebe, Trost, Freude und Hoffnung bleiben keine leeren Worthülsen, sondern schenken dem Glaubenden ein erfülltes Leben. Mit anderen Worten wird Jesus das wichtigste Fundament und das Evangelium die beste Quelle der Erkenntnis.

Darum geht es in den Jüngerschaftsgruppen, die sich regelmäßig am Freitagnachmittag auf dem Schulgelände treffen. Unser Pastorenehepaar Wilson Lipa und Kelly Bartolo, unterstützt von Kollegen, nehmen die Kinder in die JESUS-Schule. Eine Schule in der Schule, könnte man sagen. 70 Kids kommen zusammen, singen, hören Andachten, tauschen sich aus und spielen.

Unser Wunsch ist es, dass diese Kinder Nachfolger der wichtigsten Person der Weltgeschichte werden. Menschen, die genau wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen.