Janet Yachoua treibt das englische Understatement auf die Spitze

Der Knaller am Sonntagabend – But don’t mention it!

Das englische Understatment ist eine Form der Untertreibung, die uns Deutschen fremd ist. Selbst große Heldentaten werden nur beiläufig erwähnt. Der folgende Dialog ist ein überzeugendes Beispiel.

KDJ: “Janet ich habe gehört, dass Du demnächst das dritte Buch (Auf dem Wasser laufen) ins Englische übersetzen willst!”

Janet: “Ich habe die Übersetzung von meiner Seite aus schon abgeschlossen. Jetzt ist die Lektorin dran!”

KDJ: “Was, ich hatte davon überhaupt gar keine Ahnung. Das ist ja Wahnsinn. Wie lange hast Du am Projekt gesessen?”

Janet: “So um die neun Monate!” – Es fehlte nur noch die Bemerkung: “But don’t mention it!” (Mach nicht so viel Wind um die Sache)

Insider werden wissen, dass Janet Yachoua auch die ersten beiden Bände (Ich habe Gott gesehen, Gott hat uns gesehen) in ihre Muttersprache übersetzt hat. Und zwar ehrenamtlich! Schätzungsweise 10.000 englische Bücher wurden dank ihres immensen Fleißes gedruckt. Ich finde, bei diesem gigantischen Einsatz wäre eine Audienz bei der Queen angebracht. Oder zumindest die Teilnahme an einer Party in 10 Downing Street mit Boris Johnson. /KDJ