Inti Raymi erinnert an eine große Vergangenheit

Über 50.000 Menschen verfolgten am Samstag, den 24.Juni das Sonnenwendfest der alten Inkas in Cusco. Als Schauplatz diente die Inka-Festung Saqsaywamáns vor den Toren der Stadt. Die alljährliche Zeremonie versetzt den Betrachter in das 15. Jahrhundert, als das Inkareich sich von Chile im Süden bis Ecuador im Norden erstreckte.

Das mächtige Reich der Sonne wurde durch die Spanier 1533 erobert. Von den 15 Millionen Einwohnern lebten nach Schätzungen der Historiker 50 Jahre später bloße 800.000. Infektionskrankheiten und Frohndienste waren für den Tod von 14 Millionen Indianern Südamerikas verantwortlich.

Im Vorwort unserer Broschüre schreibt die ehemalige Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten Frau Prof. Dagmar Schipanski:

Verantwortungsbewusst handeln, dazu sind wir tagtäglich aufgefordert – Als Europäer und Christen. “Denn was der Mensch sät, das wird er ernten”, heißt es in der Bibel. Wir sind von Gott aufgerufen, uns einzubringen, mitzugestalten, nachzudenken. Wir müssen unsere Ziele ständig überprüfen. Streben wir nach dem Wesentlichen und dem Wichtigen oder sind wir in uns selbst gefangen….Wir müssen uns bewusst sein, dass wir vor Gott und den Menschen rechenschaftspflichtig sind….

…Mit dieser Initiative löst der Verein Diospi Suyana jene Verantwortung ein, die wir als Christen und Europäer gegenüber der Urbevölkerung Südamerikas tragen.

Bild 1: Inka-Soldaten marschieren

Bild 2: Der Inka-Herrscher wird auf den Festplatz getragen

Bild 3: Eine einmalige Kulisse

Fotos von Udo Klemenz