
Die aktuelle politische Situation Perus macht traurig
In der Messe anlässlich der Nationalfeiertage fand das Oberhaupt der katholischen Kirche Perus deutliche Worte.
Der Kardinal sagte: „Ein Großteil der nationalen Führungsschicht des Landes lebt auf dem Rücken der Mehrheit und verfolgt ausschließlich eigene Interessen. Das Volk spüre, dass nur wenige (der Entscheidungsträger) aus einer Berufung zum Dienst handeln würden. Es mache sich ein mafiöser Geist bemerkbar!“
Nach einer Umfrage des Markforschungsinstitutes CPI sind derzeit 97 % der Peruaner mit ihrer Präsidentin Dina Boluarte unzufrieden. Ende Mai lag die Unzufriedenheit des Volkes mit dem Kongress bei 93 %.
Obwohl die Kriminalität in den Großstädten außer Kontrolle geraten ist, hat das Parlament eine Reihe von Gesetzen verabschiedet, die den Kampf gegen das organisierte Verbrechen weiter schwächen. Nach Aussage von „Human Rights Watch“ wurde die Unabhängigkeit der Richter und Staatsanwälte weiter eingeschränkt.
Dort, wo Menschen daran zweifeln, dass sie eines Tages vor Gott Rechenschaft über ihre Taten ablegen müssen, leidet das Gemeinwohl. Nach Aussage der Atheisten ist der Mensch das Maß aller Dinge. Ein Universum ohne Sinn und Ziel stellt alles, was wir tun, in Frage. Und nach der philosophischen Bedeutung der Evolutionstheorie gewinnt am Ende nur das Recht des Stärkeren. Der Egoimus des Einzelnen und ganzer Unternehmen haben dann freie Fahrt. /KDJ (Bild Peru21)











