Hochbau ohne Kran

Mit den Dachkonstruktionen am Werkstattgebäude und an dem Ambulanzgebäude haben wir doch mehr Schwierigkeiten als vorauszusehen waren. Nach dem durch Fehldisposition entstandenen Materialengpass hat die Lösung einiger Konstruktionsdetails zu weiteren Verzögerungen geführt, so haben sich zum Beispiel die Stahlpfetten als nicht ausreichend verwindungsteif

herausgestellt und müssen ausgesteift werden. Leider kann ich aus diesen Gründen immer noch keine roten Dächer auf meinen Bildern zeigen. Hoffentlich klappt es aber nächste Woche!

Bettentrakt “E”:

Heute haben wir den ersten Abschnitt der Obergeschossdecke betoniert, ein mühseliges Geschäft, da der Beton in Eimern über eine Rampe hochgetragen werden muß, ca. 2400 Eimer!!!! (Bild 2)

Der Fahrstuhlschacht ist betoniert und das Mauerwerk im Erdgeschoss geht dem Ende entgegen.

Nächste Woche wollen wir mit den Fundamentausschachtungen für den Bettentrakt E1 anfangen.

Beim Werkstattgebäude wurde auf der Hangseite Drainage verlegt und der tiefe Arbeitsraum verfüllt, so das jetzt die im Obergeschoss liegenden “apartments” ebenerdig betreten werden können.

Beim Amphitheater werden die Sitze in der 18. und letzten Reihe betoniert und die 5 Treppen vervollständigt, dann sind die Zuschauerränge rohbaumäßig so weit fertiggestellt (Bild 3). Beim zugehörigen Toilettenhaus ist die Bodenplatte betoniert und die Mauerarbeiten können beginnen. Für den Bau der Bühne haben die Ausschachtungen für die Stützenfundamente begonnen.

Herzliche Grüße aus Curahuasi und dir lieber Klaus eine behütete Rundreise durch Deutschland mit vielen großzügigen Spendern wünscht UDO.

Vorheriges Bild: Dachaussteifung