Glauben Sie an Wunder?

Falls Sie Atheist sein sollten, wird die folgende Geschichte Ihr Weltbild vielleicht erschüttern.

Hier die Fakten:

Einleitung: Seit Baubeginn im letzten Jahr wird die Konstruktion des Missionsspitals Diospi Suyana durch das Fehlen von notwendigen Telekommunikationsverbindungen behindert. All unsere Bitten und Eingaben um eine Satellitenschüssel sind bei der großen Telefongesellschaft „Telefónica Perú“ ins Leere gegangen. Selbst eine Präsentation vor den Chefs der „Telefonica Peru“ mit Schützenhilfe des deutschen Botschafters hat am Ende nichts bewirken können.

Aussage aus dem Buch der Bücher: „Denen die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Besten dienen!“

Vorfall:

19. Dezember 2005: Nach meiner Dezemberkampagne kehre ich nach Peru zurück. Um Mitternacht wird mein Beamer im Zoll konfisziert. Mit genau diesem Gerät hatte ich bis dato über eine Million USD für das Krankenhausprojekt gesammelt.

Januar und Februar 2006: Vertreter der peruanischen Regierung, des Evangelischen Kirchenrats und der deutsche Botschafter versuchen vergeblich die Rückgabe des Projektors zu bewirken.

Freitag, 10. Februar 2006: Da der Zoll offensichtlich das Gerät nicht mehr rausrücken möchte, beschließe ich einen Beamer in Lima zu kaufen. In den gelben Seiten des Telefonbuchs finde ich drei Firmen, die eine entsprechende Ausrüstung vertreiben.

Am Nachmittag betrete ich eine Firma im Stadtteil San Borja. Der Chef des Ladens bedient mich selbst. Als wir verschiedene Projektoren ausprobieren, präsentiere ich mit meinem Laptop gleich die Geschichte von Diospi Suyana. Kaum bin ich fertig, werde ich von einem Zuhörer, der im Hintergrund steht, angesprochen: „Will Ihnen die Telefónica etwa nicht helfen?“ „Nein, sage ich, leider überhaupt nicht!“ „Vielleicht kann ich Ihnen helfen, murmelt der Fremde, ich bin der Präsident des Direktoriums von IMPSAT, einer Konkurrenzfirma. Wenn Sie das nächste Mal nach Lima kommen, können sie vor dem Direktorium Ihr Anliegen vortragen!“.

Heute am 2. März habe ich die Geschichte vom Missionskrankenhaus Diospi Suyana in der 4. Etage von IMPSAT erläutert. Der Präsident Herr Passallacqua und zwei seiner Direktoren hörten eine halbe Stunde schweigend zu. Als ich fertig war, zückte Herr Dante Passalacqua seinen Kuli und unterschrieb ein Dokument. Inhalt: Die Firma IMPSAT wird kostenlos und unbegrenzt für das Hospital Diospi Suyana eine Satellitenschüssel für Internet und Telefon installieren. Auch die monatlichen Gebühren entfallen. Der Wert pro Jahr beläuft sich auf 20.000 USD.

Sie können 100.000mal in die Geschäfte Limas gehen ohne den Präsidenten von IMPSAT zu treffen. Aber wenn Gott handelt, werden alle Gesetze der Wahrscheinlichkeit außer Kraft gesetzt. Und wie gesagt, es begann mit einem konfiszierten Beamer im Zoll von Lima.

Die Bibel sagt, dass es einen Gott gibt, der uns kennt und liebt. Das ist Ihre und meine Chance zum Leben. – Klaus-Dieter John