
Wo wird das enden? – Gott weiß es!
Das Missionskrankenhaus Diospi Suyana ist ein Traum von einer gerechteren Welt. Es bietet den Armen eine hochklassige Medizin zu stark subventionierten Preisen. Umgerechnet kostet der Zutritt zu den Ambulanzen 1 Euro. Und trotzdem muss unser Krankenhaus regelmäßig um sein Überleben fürchten. In Peru beantragt jedes Hospital alle drei Jahre seine Betriebserlaubnis erneut. Nach dem offiziellen Regelwerk hat die Gesundheitsbehörde 10 Arbeitstage Zeit, um den Vorgang zu bearbeiten. Seit über 130 Arbeitstage warten wir auf die Erneuerung unserer Lizenz.
Am Mittwochnachmittag schrieb Dr. Klaus John an den Gouverneur des Bundesstaates „Percy Godoy Medina“ den folgenden Text. Eine halbe Stunde später verschickte unsere Medienzentrum den Aufruf an alle wichtigen Medien Apurimacs:
Sehr geehrter Herr Gouverneur,
ich wünsche Ihnen fröhliche Festtage (Unabhängigkeitstage in Peru). Es sind jetzt schon 130 Arbeitstage vergangen, seit wir unseren Antrag auf Erneuerung der Lizenz eingereicht haben. Bedauerlicherweise hat die DIRESA (Gesundheitsbehörde) das Gesetz und ihr Regelwerk (TUPA) mehrmals auf schwere Weise verletzt. Vor Kurzem veröffentlichte der erste Fernsehsender (ATV – Kanal 9) in ganz Peru unsere Beschwerde.
https://www.youtube.com/watch?v=0BTvCsHD4jk&ab_channel=DiospisuyanaRTV (ATV+)
Ich möchte Sie um Ihr Eingreifen bis zum 25. Juli bitten. Das peruanische Volk anerkennt den großen Wert unseres Spitals, das ohne jegliche Gewinnabsichten 545.000 armen Patienten geholfen hat. Sie haben mir im Januar gesagt: „Dr. Klaus viele haben Ihnen Hilfe zugesagt und ihr Wort nicht gehalten. Ich werde ganz anders sein!“ – Heute ist der Tag des Handelns. Ein herzliches Dankeschön für Ihre baldige Aufmerksamkeit. Es wäre traurig, wenn wir uns in Anbetracht diesen Machtmissbrauchs in den Massenmedien verteidigen müssten.
Herzliche Grüße, Klaus-Dieter John
(Gründer von Diospi Suyana und Ehrenstaatsbürger Perus wegen herausragender Leistungen für die Nation)











