Ein uneigennütziges Angebot

Die Mail von Dr. Dirk Möller aus Paderborn erreichte uns Mitte letzter Woche:

„Ich bin heute im Rahmen einer Internetrecherche auf Ihren Verein Diospi

Suyana aufmerksam geworden und habe die Website interessiert gelesen.

Ich betreibe die Internetplattform www.hilfmit.eu, auf der vorwiegend

kleine Hilfsorganisationen kostenlos vorgestellt werden. Ich biete Ihnen

hiermit an, auch Diospi Suyana auf meine Website aufzunehmen.“

Und weil er ein Mann der Tat ist, schickte er schon am Sonntag seinen Textvorschlag, der keine Zweifel darüber ließ, dass er sich umfassend mit Diospi Suyana beschäftigt hatte:

„Nachdem ich mich nunmehr intensiv mit der Arbeit von Ehepaar John und

Diospi Suyana beschäftigt habe, möchte ich zunächst mal meinen höchsten

Respekt kundtun. Eigentlich hatte ich gar nicht vor, den Text schon an diesem Wochenende zu schreiben. Die Recherche war aber so spannend und das, was ich im Internet an verschiedenen Stellen gelesen habe, so beeindruckend, dass es mir ein Bedürfnis war, den Text schnell online zu bringen und die

Nachricht von der guten Tat somit weiterzuverbreiten.“

Selten kann man erleben, dass jemand eine so aufwendige und professionell gestaltete Webseite ehrenamtlich betreibt und ohne jeden eigenen Nutzen. Von Beruf ist Dirk Möller Lehrer am Rudolf-Rempel-Berufskolleg in Bielefeld, wie man auf seinen Webseiten entdecken kann. Dort beschreibt er auch seine Motivation: Er möchte kleinere Hilfswerke unterstützen, die “mit völlig anderen Voraussetzungen zu kämpfen haben als die großen und zum Teil weltweit bekannten Hilfsorganisationen. Die Arbeit verteilt sich auf wenige Personen und diese sind oftmals auch noch ehrenamtlich tätig und daneben voll berufstätig. Finanzielle Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den Vereinstätigkeiten stehen, werden häufig privat getragen, um das äußerst knappe Budget nicht zusätzlich zu belasten. Häufig sind das persönliche Engagement Einzelner und das Wohl und Wehe des Vereins eng miteinander verknüpft. Gleichzeitig fällt es nicht leicht Gelder oder Sachmittel für Spenden zu bekommen, da in dem Bewusstsein der spendenwilligen Bevölkerung die großen Hilfsorganisationen wesentlich präsenter sind. Öffentliche Förderungen zu erhalten ist ebenfalls problematisch bis unmöglich, weil häufig die entsprechende Reputation und für professionelles Fundraising in der Regel Zeit und Geld fehlen. Umso bewundernswerter ist es, wenn es diesen kleinen Organisationen trotz schwieriger Voraussetzungen gelingt in Armutsregionen der Welt effektive und nachhaltige Hilfe für Not leidende Menschen zu leisten. Das verdient höchste Anerkennung und Unterstützung.”

Vielen Dank, Herr Dr. Möller, dass Sie sich auf diesem Weg für alle Kleinen einsetzen, die mit großen Aufgaben gegen die Armut der Welt kämpfen.

Click to access the login or register cheese