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Radio Diospi Suyana

Ein neuer Notstromgenerator für das Missionsspital

TV-Team von Diospi Suyana interviewte die edlen Spender in Lima

Gestern Morgen erklärten die Direktoren der Firma LUVEGI, warum sie zum ersten Mal in der 41-jährigen Geschichte ihres Unternehmens einen Notstromgenerator gespendet haben. Vor laufender Kamera behaupteten sie, die Schuld treffe Dr. Klaus John. Die Powerpoint-Präsentation des Missionsarztes hätte ihre Herzen berührt. Doch später gaben sie zu, dass ihr verstorbener Großvater Dr. Luis Giusti ihnen als Vorbild diene. Der Arzt und überzeugte katholische Christ hatte sich ein Leben lang um die Armen der Hafenstadt Callao gekümmert. Das Gespräch zog sich in die Länge und alle waren sich schließlich einig, dass dem Aspekt des Glaubens die größte Bedeutung zukomme.

Der Generator wiegt über zwei Tonnen und ist nagelneu. Sein US-amerikanischer Hochleistungsmotor verspricht eine lange Lebenszeit. Der Wert des Aggregats liegt bei über 20.000 USD. Diese Stromquelle wird dem Hospital Diospi Suyana auch in der nächsten Covid-Welle ein sicheres Backup bei der Energieversorgung garantieren. Sollte das öffentliche Stromnetz ausfallen, werden alle Beatmungsgeräte ohne Pause weiterarbeiten und die Patienten mit Sauerstoff versorgen.

Ein Dank auch an Frau Ursula H. aus Enkenbach bei Kaiserslautern, die sich mit etwa 17 % an dieser Gemeinschaftsaktion beteiligt hat. Wenn das vierte Buch über Diospi Suyana eines Tages geschrieben wird, darf diese Episode nicht fehlen. Wir danken Gott und den Spendern, die weit über ihren eigenen Schatten gesprungen sind.

Ing. Joaquín Oré Giusti und Ing. Luis Giusti Keller brachten dieses Großspende auf den Weg. Der Generator wird heute nach Curahuasi transportiert.
Doris Manco stellte die Fragen des Interviews. An der Kamera (nicht sichtbar) Jairo Barbaran