Ein Krebskrankenhaus für Asunción

Als ihr kleiner Sohn an Leukämie erkrankt, gerät Elda Martínez in Panik. Die Behandlungsmöglichkeiten in Paraguay sind begrenzt. Wer Kontakte ins Ausland verfügt, reist nach Miami, Buenos Aires oder London. Elda verfügt über kein dickes Bankkonto, aber wenn eine Mutter um das Leben ihres Kindes kämpft, gibt es kein Halten mehr. Der Kleine wird in Argentinien erfolgreich behandelt, er überlebt.

Die Leidensgeschichte ihrer Familie mit glücklichem Ende beschreibt Elda in einem Blog, der als der beste Blog in Paraguay ausgewählt wird. Elda stellt sich die Frage, was mit all den anderen krebskranken Kindern geschieht, die die gleiche Hilfe benötigen wie ihr eigener Sohn. Wäre es nicht genial in Asunción ein modernes Krebskrankenhaus zu bauen, das auf hohem Niveau den Hoffnungslosen helfen kann?

Anfang des Jahres liest die Hausfrau das Buch "Dios es visible" über die Gründung des Missionsspitals Diospi Suyana. Die Geschichte macht ihr mächtig Mut. Am 21. Februar kommt es zu einem Treffen in Asunción. Estela und ihre Freundin Estela Calmón, eine engagierte Alwältin, besprechen mit Dr. John die ersten Schritte. 

Gestern feierten Sra. Calmón und Dr. John auf dem Kongress Coicom ein Wiedersehen. Zur Überraschung des Missionsarztes präsentierte sie die ersten Pläne für eine große Krebsklinik, die in Anlehnung an Diospi Suyana den Namen "Krankenhaus des Glaubens" tragen soll. Die Sache ist der reine Wahnsinn. Wie sollen eine Hausfrau und eine Anwältin ein Mulitmillionen-Projekt auf die Beine stellen? "Zum ersten Spatenstich komme ich auf jeden Fall nach Asunción", sagt Dr. John. "Das müssen Sie auch, immerhin hat ihr Buch uns vorangetrieben", antwortet die Rechtsanwältin. 

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