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Radio Diospi Suyana

Ein hochgradiger Verdacht

Covid 19 als Vorwand

Viele Krankenhäuser Perus lehnen es ab Patienten, die nicht an dem Coronavirus leiden, zu behandeln. Durch diese Blockadehaltung entsteht ein großer gesundheitlicher Kollateralschaden. Behörden bleiben geschlossen. Telefonanrufe werden nicht beantwortet. Der Hinweis “Covid” scheint jedes Zeitlupentempo der Bürokratie zu rechtfertigen.

Auch in Zeiten einer Pandemie muss sich ein Staat als handlungsfähig erweisen. Manchmal drängt sich geradezu der Eindruck auf, dass Covid 19 die perfekte Ausrede ist, um nicht zu arbeiten. Die Leidtragenden sind die Menschen, die die Gesellschaft bilden.

Das Bild oben zeigt einen Blick in den Wartesaal des Missionsspitals. Alle Patienten wurden am Eingang auf etwaige verdächtige Symptome gescreent. Bei Bedarf führte unser Personal vor der Tür Schnelltests durch. Maskenpflicht und sozialer Abstand vermindern das Ansteckungsrisiko weiter. Auf diese Weise kann Patienten mit dringlichen Erkrankungen geholfen werden.