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Radio Diospi Suyana

Ein Flashmob für Familie De Haan

Sieben lange Jahre gingen gestern zu Ende

Um Punkt halb eins traten Oebele de Haan, seine Frau Debbie und die Kinder Simon, Anna und Josia aus ihrer Wohnung. Und schon strömten von allen Seiten Missionare und peruanische Mitarbeiter herbei. Sie sangen ein Lied, das in Südamerika wohl alle Kirchengemeinden kennen: “Si tuvieras fe como un grano de mostaza” (Wenn Du einen Glauben hättest wie ein Senfkorn).

Eigentlich gab es nichts zu jubeln. Nach einem langen Einsatz von sieben Jahren war für die De Haans der Augenblick des Abschieds gekommen. Krankenschwester Debbie koordinierte in den Anfangsjahren der Zahnklinik den täglichen Betrieb. Oebele hinterließ als Werkstattleiter bleibende Spuren an allen Standorten von Diospi Suyana. Der Niederländer war ein wahrer Meister im Umgang mit…

Autos, Brunnenbohrungen, dem Chemielabor, Dachkonstruktionen, Elektronik jeder Art, Fahrstühlen, Generatorenservice, Heizungsdefekten, Installation eines Feueralarmsystems, holländischen Jogging-Schuhen aus Holz, Klimanalage im Augen-OP, Licht durch Solarstrom, Metallarbeiten, Nottransporten im Rettungswagen, Anhängen von Operationslampen, Projektentwicklungen auf höchstem Niveau, Umbauten im Rahmen der Corona-Quarantäne, Rohrverlegungen , Sauerstoffgeneratoren,  Konstruktion eines Garten-Teehauses, Unimogfahrten, Reparaturen am Verbrennungsofen, Wassertanks für die Freiwillige Feuerwehr von Curahuasi,  X-Problemlösungen, Youtube-Darsteller bei vielen Diospi-Suyana-Videos und dem Aufbau von Zäunen.

Alle Anwesenden wünschten den De Haans einen guten Start in Europa. Die Segensgebete durften natürlich nicht fehlen.

Jeder Mensch ist einzigartig. Auf die De Haans trifft dieser Satz megamäßig zu.

Tschüss und Farewell! Die De Haans auf dem Weg nach Europa