Ein Festakt in Curahuasi zur 200-Jahrfeier Perus

Auch Vertreter von Diospi Suyana dabei

Drei Stunden dauerte das offizielle Programm der Würdenträger Curahuasis. Etwa 100 Vertreter der verschiedenen Institutionen – unter ihnen die Missionsärzte John – nahmen am Festgottesdienst in der katholischen Kirche teil. In seiner Predigt wies Priester Wilber Bacilio auf die Bedeutung der christlichen Freiheit hin. Die politische Unabhängigkeit, die vor 200 Jahren erkämpft wurde, sei nur ein Aspekt von vielen. Jesus Christus sei am Kreuz gestorben, um uns Menschen in jeder Hinsicht zu befreien – von der Sünde, von Abhängigkeiten und vom Tod.

Nach der Messe wurden die Fahnen Perus und Curahuasis in einem Festzug durch den Ort getragen. Das Protokoll auf dem zentralen Platz bestand aus Fahnenhissungen, Hymnen und Ansprachen. Bürgermeister Nestor Raul Jara Pacheco erwähnte in seinen Ausführungen die großen aktuellen Krisen des Landes. In den Bereichen der öffentlichen Moral, der politischen Glaubwürdigkeit und Gesundheit stünde das Land vor enormen Herausforderungen.

Diospi Suyana ist seit Beginn der Bauarbeiten des Missionsspitals vor 16 Jahren ein integraler Bestandteil Curahuasis. Im Alten Testament steht geschrieben: Suchet der Stadt Bestes (Jeremia 29,7). Dieser Aufforderungen kommen alle unsere Mitarbeiter gerne nach.

Die peruanische Fahne wird auf den Festplatz getragen. Der Bürgermeister von Curahuasi Nestor Raul Jara Pacheco wird von den Missionsärzten Klaus und Martina John eingerahmt. (Bild: Doris Manco)
Feierliche Worte und viel Symbolik (Bild: Doris Manco)
In wenigen Augenblicken dürfen die Johns die Fahne von Apurimac hissen. Martina John passend in rot-weiß gekleidet. (Bild: Doris Manco)
Der Bürgermeister findet die passenden Worte zum großen Jubiläum ohne die derzeitigen Krisen zu verschweigen.
Ein Reiter in den Landesfarben lockerte die Parade auf. Unverkennbar wer die Mutter des Fohlens ist.