Ein Fahrstuhl für das Hospital Diospi Suyana

Donnerstagmorgen: Etwas durchfroren stehe ich am Haupteingang des Messegeländes und warte auf Herrn Schreier aus Eibenstock. Pünktlich um 10 Uhr taucht er wie vereinbart auf. Schon am Vorabend war er aus Sachsen angereist.

Einige Hundert Aussteller aus der ganzen Welt werben in sieben Messehallen für ihre Produkte. Ich lerne, dass ein Aufzug aus vielen verschiedenen Komponenten besteht, die man wie Puzzleteile von den unterschiedlichen Unternehmen kaufen kann. Es gibt aber noch einen besseren Weg als "kaufen"!

Mit Broschüren und einem Laptop bewaffnet gehen wir zu einer Reihe von Ständen. Hinter einer dichten Wolkendecke zieht die Sonne ihre lange Bahn. Aus dem Morgen wird Abend.

Um 18 Uhr ist die Sensation perfekt und wir ziehen während eines kleinen Snacks Bilanz.  

  •  Firma Merico aus Ungarn: Sponsert die Planung und Schachtausrüstung
  •  Omeras GmbH aus Lautern: Baut kostenlos die Kabine
  •  Schneider aus Hilzingen: Spendet die Steuerung und Bedienungstableaus
  •  Riedl aus Feldkirchen: Stiftet die Aufzugstüren
  •  Einbau von Herrn Schreier im Sommer 2010 (kostenlos)
  •  Ziehl-Abegg aus Kuenzelsau: Prüft wohlwollend die Spende des Antriebs
  •  Sautter aus Stuttgart: Gegengewicht, Fangrahmen etc.  

Der Wert dieser geballten Sachspende liegt in der Größenordnung von 35 – 37.000 Euro.

Nach der üblichen PowerPoint Präsentation will die Zeitschrift „Lift Report“ mit zwei ausführlichen Artikeln das Hospital Diospi Suyana in der ganzen Branche bekannt machen.

Wir danken Herrn Schreier für diese Kontakte. Unser besonderer Dank gilt den großzügigen Spenderfirmen und auch den Mitarbeitern von Lift-Report. Der Aufzug ist ein geniales Geschenk. Geschenke dieser Art tragen bei Diospi Suyana immer die Handschrift Gottes. 

Um 18:30 Uhr wird es dunkel und ein dichtes Schneetreiben setzt ein. Was für ein Tag. Ein Wahnsinnstag. Ein echter Geburtstag. / KDJ

(Sechs Fotos)