Ein Besuch der Schule aus Collpa

Die Schüler fuhren 4 Stunden durch die Berge

Direktor Jonathan Rosenkranz schreibt: Wir hatten am Donnerstagmorgen Besuch einer Schule aus Collpa. Der Ort (3400 m) liegt knapp vier Autostunden entfernt, gehört aber noch zum Distrikt Curahuasi. Laut der Direktorin ist es das von der Kleinstadt Curahuasi am weitesten entfernte Dorf des Distriktes.

Die Lehranstalt dort besteht nur aus einem Kindergarten und einer Grundschule. Wie in der klassischen Dorfschule werden in einem Raum mehrere Altersgruppen unterrichtet. Der Grund des Besuchs war der Wunsch einmal eine ganz andere Realität kennenzulernen.

In Collpa leben die Dorfbewohner von Mais, Kartoffeln und Käse. Getreide wird nicht angebaut und deshalb gehört Brot nicht zum täglichen Speiseplan.

Die Gäste präsentierten Lieder und Gedichte auf Quechua. Ihre Mühe wurde belohnt, denn alle Kinder erhielten Kekse, einen Kugelschreiber sowie eine Kinderbibel zum Ausmalen. Für die Schule gab es noch eine Frisbee-Scheibe.

Das gemeinsame Programm war für alle Beteiligten eine echte Horizonterweiterung. Danach ging es für 28 Kinder, drei Lehrer und einige Eltern wieder zurück in ihr Heimatdorf.

Schüler beider Schulen sitzen einträchtig beieinander.
Eine musikalische Darbietung auf Quechua
Für alle Schüler ein besonderes Ereignis
Ein Grußwort der Gäste

Einen Kommentar schreiben

Klicken Sie hier, um auf den Login- oder Registrierungs-Cheese zuzugreifen