Drei Bilder – drei Aussagen

Wir sehen positiv nach vorne

Sonntagmorgen: Sicherlich, die meisten Wände sind noch in Arbeit. Und die Fenstergläser fehlen sogar alle. Aber oft sitzen um die 100 Besucher in diesem “Freilichtgottesdienst”. Am Ende singen die Kinder der Sonntagschule ein Lied. Ich zähle 30 kleine Gestalten. In Europa machen die Kirchen von außen einen imposanten Eindruck, doch drinnen fehlt das Leben. In Peru sind die Gemeinden durchweg voll. Die Stimmung ist locker und fröhlich und das Durchschnittsalter niedrig.

Der Mond geht über dem Hochtal von Curahuasi auf.

Sonntagabend: Als hätten wir noch nie den Mond gesehen. Meine Frau und ich freuen uns über den gelben Ball, der schweigend hinter der Bergkette aufsteigt. Egal, was wir Menschen hier unten so anstellen, der Mond zieht seine Bahnen – ruhig und völlig unbeeindruckt.

Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter (Missionare)

Montagabend: Einige Missionare treffen sich in entspannter Atmosphäre. Dabei ist die zweieinhalbstündige Zusammenkunft eine Art Geschäftssitzung. Thema, Diskussion und Abstimmung. Diese Reihenfolge wiederholt sich gleich mehrmals. Alle bleiben friedlich und freundlich. Obwohl die Herkunft der Freiwilligen durchaus unterschiedlich ist, haben sie Vieles gemeinsam. Sie wollen ein Leben führen, das Gott gefällt. Auf geheimnisvolle Weise verändern sie mit dieser Einstellung die Welt zum Besseren. /KDJ

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