Dr. Melanie Zeyse – Der Engel der Diabetiker

Fünf interessante Fallbeschreibungen aus der Sprechstunde von Dr. Melanie Zeyse:

Bild 1: Diese Patientin kommt von weit her: Trotz Kaffeeernte hat sie sich zu ihrer Cita (Termin) mit Dr. Zeyse aufgemacht, um weiterhin ihre Werte kontrollieren zu lassen und die Medikamente zu erhalten.

Bild 2: Patient aus einem Bergdorf in der Nähe der Stadt Andahuaylas. Seine Anreise dauerte zwei Tage. Nachdem ihm niemand im Gesundheitszentrum seines Ortes weiter helfen konnte, kam er in die Diabetessprechstunde. Mit stark erhöhten Blutzuckerwerten von 700 wurde er zunächst stationär aufgenommen. Die Grundlagen der Insulintherapie lernte er schnell. Links gibt Krankenschwester Elsa noch einige Erklärungen.

Bild 3: Ein Schlaganfall führte die Quechua-Indianerin zu uns. Eine der Ursachen dieses Schaganfalles ist ein bis dahin unerkannter Diabetes. Seit 13 Monaten spritzt die Patientin nun Insulin. Ihre Besonderheit: Da sie weder lesen noch schreiben kann, werden die morgendliche und abendlichen Insulingaben durch Sonne und Mond gekennzeichnet.

Bild 4: Inzwischen wurden die Patienten in zwei Gruppen geschult und da der Schulungsraum von seinem Platz nicht mehr ausreichte, mußte in die Kirche ausgewichen werden. Diabetesschwester Elsa ist eine große Hilfe. Sie übersetzt simultan ins Quechua, da 40% der Patienten ausschließlich die Sprache der alten Inkas sprechen.

Bild 5: Eine der ersten Patientinnen der Diabetessprechstunde. Sehr verläßlich spritzt sie sich seit 16 Monaten Insulin und hat seither hervorragende Werte. Die alleinerziehende Mutter profitiert enorm von den Insulinspenden, eine Insulintherapie ist für sie selbst unbezahlbar teuer.

Zur Zeit bekommen wir den überwiegenden Teil des Insulins von der Stiftung "Insulin zum Leben". Deshalb ist die Versorgung der Patienten mit gespendetem Insulin so gut wie immer möglich. www.insulin-zum-leben.de