Diospi Suyana nimmt acht Kandidaten für die Mitarbeit an

Es war ein volles Pensum an Interviews. Olaf Böttger, der erste Vorsitzende des Vereins, und Dr. Klaus John sprachen ausführlich mit zehn Kandidaten über ihren Wunsch für Diospi Suyana in Curahuasi zu arbeiten. Das Darmstädter Bahnhofsviertel bot den würdigen Rahmen für diese folgenschweren Entscheidungen.

Acht Bewerber wurden offiziell angenommen. Unter ihnen befindet sich ein Meister für das Dentallabor, eine Verwaltungsangestellte, eine Sozialarbeiterin, eine Augenärztin, eine Röntgenassistentin, zwei Mitarbeiterinnen für die Kinderarbeit und ein IT-Spezialist.

Alle wollen ihre Arbeitsplätze in Deutschland aufgeben und für einen verlängerten Zeitabschnitt in Peru tätig werden. Auf diese Kandidaten warten nun eine dornenreiche Vorbereitungszeit, finanzielle Verluste und eine unsichere Zukunft.

Wie wollen wir diese Menschen nennen? Vielleicht Idealisten, Träumer, Optimisten, Verrückte oder einfach Christen. Ansichtssache!!!