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Radio Diospi Suyana

Die wissenschaftliche Beweislast war erdrückend

Deshalb änderte Prof. Antony Flew seine Überzeugung

Natürlich war Antony Flew zeitlebens ein kluger Kopf. Der englische Gelehrte unterrichtete an den Universitäten Oxford, Aberdeen, Keele, Reading und in Toronto. Seine wissenschaftliche Abhandlung “Theology and Falsification” (1950) wurde im letzten Jahrhundert so oft nachgedruckt wie keine andere. Natürlich haben sich auch die neuen Atheisten – allen voran Richard Dawkins – immer wieder auf ihn bezogen. Antony Flew stand für glasklaren Atheismus mit spitzer Feder und scharfer Zunge.

Doch dann bekannte sich der Brite 2004 zum Glauben an Gott. Es waren wissenschaftliche Erkenntnisse und nicht irgendeine religiöse Erfahrung, die Flews Weltbild zum Einsturz brachten. Er sagte immer wieder: “Ich folgte nur der wissenschaftlichen Beweislast!”

Besonders die Komplexität des genetischen Codes ließ Prof. Flew keine andere Wahl. Sein Fazit: Ohne Gott ist unsere Welt nicht erklärbar.

Das komplette Titelbild

In seinem Buch “There is a God – how the world’s most notorious atheist changed his mind” beschreibt er seine eigene philosophische Entwicklung. Das letzte Kapitel überließ er dem anglikanischen Bischoff N.T. Wright. Der Geistliche fasst die vielen Indizien zusammen, die für die reale Auferstehung Christi sprechen. Der Aufschrei in der atheistischen Welt grenzte an eine moderne Hexenjagd.

Prof. Ian Hutchinson (Nuklearwissenschaften; MIT, Boston) brachte es auf den Punkt: “Flews Buch wird Atheisten massiv ärgern, nämlich alle jene, die glauben die Wissenschaft könne beweisen, dass Gott nicht existiere. …Flews philosophische Reise zeigt wie gefährlich es für Atheisten ist über die eigene religiöse Position nachzudenken – sie könnten völlig ins Grübeln kommen!”

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