Die Welt auf den Kopf stellen

Die Überwindung des Egoismus

Èin TV-Team arbeitet im Operationssaal des Hospitals Diospi Suyana. In regelmäßigen Abständen kommt ein Drehteam vorbei und bereitet eine Fernsehreportage vor. Jeweils zweimal flogen die Reporter des ZDF und SWR, aber auch von ARTE und VOX nach Peru, um Diospi Suyana zu besuchen. Natürlich fasziniert das Hightech-Krankenhaus für die Nachfahren der Inkas. Denn das, was sich auf einem Plateau vor dem Ort Curahuasi befindet, ist der Beweis, dass selbstlose Liebe existiert.

Ein zufriedener urologischer Patient sitzt neben Dr. Zeier.

Bei der populären TV-Sendung “Goodbye Deutschland” ging es Ende April um die Missionarsfamilie Zeier. Während normalerweise Aussteiger gefilmt werden, die sich an einem exotischen Fleck dieser Erde selbstverwirklichen wollen, war der Ansatz der Doku plötzlich ein völlig anderer: Selbstlosigkeit.

Jesus Christus sagte einmal: “Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und trage sein Kreuz!”

Wer möchte in der heutigen Gesellschaft schon so leben? Karitatives Engagement ist nur solange schön, wie es auf meine eigenen Befindlichkeiten Rücksicht nimmt. Denn “unter dem Strich zähl ich”. Mit diesem Werbeslogan beschrieb die Postbank das Lebensgefühl unserer Generation.

Der Egoismus nimmt zu. Wir beobachten ein “Global Warming” und gleichzeitig eine weltweite Auskühlung des gesellschaftlichen Miteinanders. Es ist eine fast schon prophetische Vorhersage, dass zukünftig christlich-humanitäre Projekte heller leuchten werden als jemals zu vor. Einfach deshalb, weil es dunkel geworden ist.

Dabei sollten wir unser Bekenntnis nie verschweigen. Wir wollen mit unserem Leben Gott ehren und den Menschen in Not dienen. Wir tun dies nicht, weil wir besser sind als andere, sondern weil wir eine echte Hoffmung haben. Und die heißt: Jesus Christus. /KDJ

Wie überwinden wir die Selbstzentrierung?