Die Verwandlung eines leeren Containers in einen vollen

Falls Sie in den nächsten Monaten einem dieser folgenden Leute begegnen sollten, dann klopfen Sie Ihm oder Ihr fest auf die Schultern: Armin und Karla Glauß, Max Schlager, Reinhold Rotacker, Andreas Eser, Rosemarie und Konrad Böttger, Olaf Böttger und Detlev Hofmann.

Diese Aktivisten schlugen sich nämlich am gestrigen Freitag in einer Lagerhalle den ganzen Nachmittag um die Ohren. Der Grund: Container Nr. 28 stand vor der Tür und wartete förmlich darauf gefüllt zu werden.

Olaf Böttger schreibt:

"DHL hatte wieder den Container organisiert, diesmal sollte es am Nachmittag losgehen. Durch den einsetzenden Winter kam der Lkw eine Stunde zu spät, obwohl Wiesbaden von Schneefall heute noch verschont blieb. So konnte sich Detlev Hofmann schon mal eine Packstrategie überlegen. Skeptisch wie er ist hatte er mich mit der Nachricht begrüßt, er wisse nicht, wie das alles in einen Container reingehen solle.

Doch auch diesmal übertraf er sich selbst, so dass die Container-Kubikmeter wieder optimal genutzt werden konnten. Es passte tatsächlich all es rein.Auf diese Weise bekam der Begriff "Einbauküche" eine ganz neue Bedeutung. Und es waren ja gleich drei Küchen, die im Container Platz finden mussten. Daneben unzählige Sachspenden vom chirurgischen Instrument bis hin zu einer neuen Waschmaschine von Miele!" 

Kurz vor Weihnachten soll das Containerschiff im Hafen von Lima/Callao ankommen. Die Freigabe durch den Zoll wird dann sicherlich eine Angelegenheit für das Jahr 2011.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde geschwitzt, gehoben und gezogen. Und wenn sie nicht nach Hause gegangen sind, arbeiten sie wohl noch immer in der Lagerhalle.