Die Macht des ernsthaften Gebets

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“

So fordert der Apostel Paulus die Christen in Philippi auf (Philipper 4, 6). Und das gilt heute noch genauso für uns – und ist sehr konkret! Durch den Glauben daran ist Diospi Suyana entstanden und existiert. Unsere menschlichen Schwächen oder etwa die Wirtschaftskrise können daran nichts ändern. Wir sind nicht von äußeren Einflüssen abhängig, sondern alleine von Gott.Das entlastet enorm und relativiert die Sorgen, die sich immer wieder aufdrängen wollen.

376 Freunde haben uns mitgeteilt, dass sie für Diospi Suyana beten. Was diese Macht bewirkt, können wir gar nicht ermessen. Aber wir wissen: Gott erhört Gebete! Und deshalb vertrauen wir auf diese Macht.

Dass Gott sich unseren Bitten nicht verschließt, hat er in der Bibel mehrfach gesagt. Beispielsweise ließ er Hiskia in 2. König 20, Vers 5 ausrichten:

„Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen …“  

Oder zu König Salomo sagt er in 1. König 9, Vers 3:

„Ich habe dein Gebet und Flehen gehört, das du vor mich gebracht hast, und habe dies Haus geheiligt, das du gebaut hast, dass ich meinen Namen dort wohnen lasse ewiglich, und meine Augen und mein Herz sollen da sein allezeit.“

Viele Zeugen haben es in der Bibel bestätigt. Hier nur einige von vielen „Gebetserfahrungen“:

  • Der HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an. Psalm 6, 10
  • Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschmäht ihr Gebet nicht. Psalm 102, 18 
  • Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66, 20
  •   „…, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt …“ Epheser 3, 20 

Jetzt denken Sie vielleicht: „Na ja, das in der Bibel waren ja auch ganz besondere Menschen. In mir wirkt seine Kraft nicht. Falls es Gott wirklich gibt, hört er mein Gebet bestimmt nicht. Ich müsste zuerst noch besser werden und dieses und jenes tun oder lassen …“. Fehlanzeige! In Matthäus 7, 9 bis 11 lesen wir, dass Gott uns Menschen aufgrund unserer Bitte erhört und nicht deshalb, weil wir „gut“ sind: „Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!“

Offensichtlich kommt es vor allem auf eines an:

"Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn ernstlich anrufen.“ Das finden  wir in Psalm 145, 18. Das „ernstlich“ scheint sehr wichtig zu sein, denn wir lesen es noch einmal im neuen Testament, in Jakobus 5, Vers 16: "… Das Gebet des Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ Aha, sagen Sie sich, also doch: „Ich muss erst gerecht sein, bevor Gott mich erhört.“ Nein! Nicht gerecht nach unserem menschlichen Verständnis. Vollkommen und gerecht können wir sowieso nie aus eigener Kraft werden. In Gottes Augen werden wir in dem Moment gerecht, in dem wir sein Liebesangebot annehmen. Und das ist der stellvertretende Tod seines Sohnes, der unsere Unvollkommenheit – und damit die Trennung von uns Menschen zu ihm als dem Heiligen Gott – überwunden hat. Unglaublich, aber wahr.

So einfach ist das also: Der Maßstab ist ausschließlich, dass wir Gott und unsere eigenen Bitten auch ernst nehmen. Also im Glauben und mit gespannter Erwartung auf die Erhörung beten!

Jesus Christus fordert uns auf:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Matthäus 7, 7 und 8)

Haben Sie ihn schon beim Wort genommen?