Die Frage nach dem Tod

Ein Krankenhaus hat viel mit dem Tod zu tun. Ärzte und Krankenschwestern verstehen sich als Kämpfer gegen den Tod und können ihn letztendlich doch nie verhindern. Sie versuchen manchmal etwas Zeit gewinnen, das ist alles.

Oft müssen die Mitarbeiter von Diospi Suyana über einen 4000 Meter hohen Pass nach Abancay fahren um Einkäufe zu erledigen, das Postfach zu räumen oder mit den Behörden zu verhandeln.

Am Wegrand kommt jeder Reisende an einer Gedenkstelle vorbei, wo am 21. Januar 2004 ein Bus mit 34 Insassen in den Tod stürzte.

Eine Grabinschrift lautet:

“Von hier verschied er in die ewige Herrlichkeit gemeinsam mit all denen, die

unser Herr Jesus Christus gerufen hat!”

Diese Ewigkeitshoffnung ist ein Eckpfeiler der Arbeit von Diospi Suyana.

Auch wenn eine gigantische Unterhaltungsindustrie den Gedanken an den Tod verdrängen will. Die alles entscheidende Frage bleibt: Was erwartet mich danach?

Das Kreuz des Krankenhauses Diospi Suyana erinnert tagtäglich an unsere totale Abhängigkeit von Gott. Es ist kein Zeichen der Verzweiflung, vielmehr der Hoffnung. Weil Christus als “Sühneopfer starb”, dürfen wir einmal ewig leben, genau wie es die Grabschrift am Wegrand zum Ausdruck bringt.

KDJ

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