Die Anrede in der Fußgängerzone erfolgte von hinten

Und augenblicklich war ich hellwach

Im Internet ist Folgendes zu lesen: Eine Anrede von hinten in einer Fußgängerzone ist oft unangenehm. Sie wirkt überraschend und kann ein unsicheres Gefühl auslösen. Die empfohlenen Ratschläge für so eine Situation sind: Bleiben Sie kurz stehen. Drehen Sie sich um. Schauen Sie die Person an. Hören Sie zu.
Es ist Freitag, der 31. Juli. Ich gehe nicht gerne in die Innenstadt zum Einkaufen. Für Shopping bin ich einfach nicht der Richtige. Aber ich musste mir neulich doch ein Paar Schuhe kaufen. Unweit der Galeria Wiesbaden, die früher einmal Karstadt hieß, werde ich urplötzlich – gewissermaßen aus dem Hinterhalt – angeprochen. „Sind Sie nicht Dr. John?“  Ich bleibe stehen, drehe mich um und blicke einem sympathischen Ehepaar in die Augen. „Ja, der bin ich. Und wer sind Sie?“
Wie sich herausstellt gehört das Ehepaar Schwalbach aus Mainz zum großen Diospi-Suyana-Sympathisantenkreis. Eigentlich dauert unser Plausch gar nicht so lange, aber als Ergebnis änderte ihre Kirchengemeinde (Kreuzkirche) für den 9. August ihr Programm. Mein Vortrag vor 80 Zuhörern ging trotz der Hitze in alle Herzen. Zumindest hat sich niemand nach dem Gottesdienst beschwert.
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„Zufällige“ Begegnungen mit netten Menschen sind eine wunderbare Überraschung im Leben. Wenn sich daraus sogar noch ein Event für Diospi Suyana ergibt, ist das um so besser.
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Das Bild oben zeigt Kurt und Dorothea Schwalbach vor der Karlskirche in Wien. Ich will gar nicht wissen, wem sie dort von hinten aufgelauert haben. Wenn ja, dann war das Ergebnis sicherlich so gut wie in unserem Fall. Im Übrigen gebe ich zu Protokoll, dass es für mich als Christen keine zufälligen Begegnungen gibt.
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– Die Tage in Deutschland waren höchst produktiv. Buch 2, Buch 3 und Buch 4 werden demnächst als Hörbücher entstehen mit dem Buchautor Andi Weiss als Leser. Eine Stiftung will die Kosten der Tartan-Bahn in der Schule übernehmen. Die Hund GmbH aus Wetzlar spendete ein neues Mikroskop und weitere Mitarbeiter kamen bei Diospi Suyana an Bord. Und darüber hinaus wurden kleine und große Probleme gelöst. Ach ja, braune Lederschuhe gehörten auch dazu. /KDJ aus Heathrow
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