Der Wunsch zu helfen war der Vater des Gedankens

Der kleine Indianerjunge (9) erlitt einen Sturz und brach sich prompt den rechten Oberschenkelknochen. In der Stadt Abancay teilte man der Familie mit, dass ein Traumatologe frühestens in 2 Wochen die notwendige Operation durchführen könne.

Unsere Röntgenassistentin Lyndal Maxwell kennt den jungen Patienten persönlich und wollte unbedingt helfen. In dieser Woche holte Oebele de Haan den Verletzten mit dem Rettungswagen aus Abancay ab. Am Freitagmorgen machten sich Chirurg Dr. Daniel Zeyse, Anästhesist Lutz Schöneich, OP-Schwester Ulrike Beck sowie ein Team helfender Hände ans Werk.

Das Resultat kann sich wirklich sehen lassen. Dem kleinen Kerl ist in der Tat geholfen und alle sind glücklich: Der Patient, seine Mutter, das OP-Team, Lyndal Maxwell und wohl jeder, der von dem Fall gehört hat. Der Wohltätigkeitsfond des Spitals übernahm die Kosten der Behandlung.

Eigentlich ist die Versorgung von Knochenbrüchen nicht das Spezialgebiet von Dr. Zeyse. Doch die prekäre Notsituation veranlasste ihn zu handeln. Ich finde das super. /KDJ

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