Der lange Weg bis zum Interview in Darmstadt

Der kürzere Weg bis zur Ausreise nach Peru

Am Freitagnachmittag nahm unsere Mission sechs Interessenten als zukünftige Mitarbeiter an. Der Vorsitzende Olaf Böttger (links), Karin Straßheim aus dem Heimatbüro (rechts) und Dr. John (hinter der Kamera) stellten jedem Kandidaten viele Fragen. Einmal mehr wurde deutlich, dass mitunter mehrere Jahre seit dem Erstkontakt mit Diospi Suyana verstreichen, bevor sich jemand zu einem Engagement in Peru durchringt. Verständlich, sind doch die Risiken hoch und die privaten finanziellen Opfer beträchtlich. Und trotzdem klopfen sie an unsere Tür und füllen umfangreiche Formulare aus. Wagemutige und Ängstliche, Junge und Alte. Ihr Kennzeichen ist der Glaube an einen realen Gott und ihr Wunsch diesen Glauben praktisch auszuleben.

Unter Zehntausenden muss man solche Menschen mit der Lupe suchen. Sie entsprechen nicht dem Trend. Ihre Opferbereitschaft ist hoch. Sie labern nicht lange rum, sondern packen es an. Das Credo unserer Zeit lehnen sie ab. “Unter dem Strich zähl ich!” Stattdessen haben sie die Worte Christi im Ohr: “Du sollst Gott deinen Herrn lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Und deinen Nächsten, wie dich selbst!”

Nach diesem intensiven Gespräch in Darmstadt dauert es erfahrungsgemäß noch 12 Monate bis die neuen Mitarbeiter das Flugzeug nach Südamerika besteigen.