
Die Verwandtschaft trifft sich am Haupteingang des Spitals
Die E-Mail an die Webseite von Diospi Suyana kam förmlich aus dem Nichts. „Mit meiner Frau reise ich durch Peru, derzeit wandern wir auf dem Choquequirao-Trek. Auf dem Hinweg habe ich überrascht festgestellt, dass wir an dem Hospital Diospi Suyana vorbeikamen, von dem in der Familie oft erzählt wurde!“ Um es kurz zu sagen: Seine Oma meine Tante. So kann es gehen.
Einige Tage später treffen wir uns zum allererstenmal. Er Mathematikprofessor an der Universität in Stuttgart mit seiner Frau Andrea und wir zwei Missionsärzte in einem Hochtal der Anden. Ein Vortrag im Büro und ein Schnelldurchgang durch das Krankenhaus. Am Ende eine feste Umarmung. Der Touristenführer wartet vor dem Spital und unsere lieben Gäste müssen weiter.
Die strapaziöse Wanderung zu den alten Inkaruinen führte das Ehepaar Eisermann geradewegs zur Verwandtschaft in den Bergen. In Deutschland ist man sich nie über den Weg gelaufen, aber 10.000 km fern der Heimat reichen wir uns die Hände. Unglaublich! Jetzt sind die beiden wieder in Europa und erzählen wohl der ganzen Sippschschaft von ihren Abenteuern im Dunstkreis von Diospi Suyana. /KDJ









