
Genau deshalb liegt Don Edwin im Hospital Diospi Suyana
Diabetes ist eine unangenehme Krankheit. Die Durchblutung der Beine leidet. Oft kommt es auf kurz oder lang zu Beeinträchtigungen der Niere, der Augen und des Herzens. Don Edwin aus Cusco weiß das alles aus eigener Erfahrung. Der Quechua verdient sein Geld als Fahrer, aber an das Autofahren ist zurzeit nicht zu denken. Eine schwere Infektion des rechten Fußes mit zwei resistenten Keimen (Bakterien) erfordert eine radikale Antibiotikatherapie und tägliche Wundpflege. Der kleine Zeh mit dem dazugehörigen Mittelfußknochen musste entfernt werden. Ob sich eine Amputation des Fußes verhindern lässt, bleibt höchst ungewiss.
Der 50-Jährige wohnt im Süden Cuscos. „Warum sind Sie extra zum Hospital Diospi Suyana gereist, es gibt doch in Cusco Krankenhäuser und Kliniken jeder Größe?“ Auf meine Frage muss Don Edwin nicht lange nachdenken. „Seit zehn Jahren komme ich zum Missionskrankenhaus, weil hier die Behandlung einfach besser ist. /KDJ
Bildlegende: Krankenschwester Margarita und Gefäßchirurg Dr. Thomas Thielmann bei der Wundpflege. Sie haben die Hoffnung für den Fuß noch nicht aufgegeben.











