Das Spital ist ein komplizierter Organismus

Zwei Tage hat sich Sr. Pedro Torres Salazar von der Firma Oxitec den Rohbau des Spitals angeschaut. So bald wie möglich soll er mit seinen Leuten die Kupferrohre verlegen, die Sauerstoff, Druckluft und Absaugung überall dort hin bringen, wo das Leben zukünftiger Patienten am seidenen Faden hängt.

Sauerstoff ist das Lebenselexir eines Krankenhauses. In den Operationssälen, der Intensivstation, der Notaufnahme, aber auch auf der Krankenstation und der Röntgenabteilung muss binnen Sekunden O2 aus der Wand kommen. Druckluft wird für die Handhabung einer ganzen Reihe von medizinischen Geräte verwandt.

Der Besucher sieht am Ende nur einige Anschlüsse an der Wand. Dahinter verbirgt sich aber ein langes Streckennetz von Rohrleitungen. Mit dem Abschluss des Rohbaus stehen die folgenden Aufgaben an:

1. Das Dach wird gedeckt.

2. Innen und außen wird das Spital verputzt.

3. Die Rohre für die medizinischen Gase werden verlegt.

4. Ein Ventilationssystem muss eingebaut werden.

5. Etwa 50 Kilometer an Kabeln werden durch endlos lange Rohre gezogen.

In den kommenden Monaten werden Veränderungen am Bau für den Betrachter nur schwer nachvollziehbar sein. Wer sieht schon, ob 10 oder 50 Kilometer Kabel in den Wänden verschwinden. Wir werden Sie aber über jede Phase gewissenhaft informieren. Wir alle können dabei viel lernen.