
Doppelseite in der „Bild der Frau“ mit Gottesbezügen
Im sogenannten christlichen Abendland ist der Glaube an den Gott der Bibel in weiten Kreisen nicht mehr populär. Christen, die ihren Glauben offen bekennen, werden schnell gecancelt, das heißt totgeschwiegen. Diese Aussage möchte ich anhand zweier Beispiele erläutern.
Beispiel 1: Am 15. November 2010 traf ich mich mit einem Redakteur der WAZ, Deutschlands größter Regionalzeitung. Der Journalist hörte meine übliche Laptop-Präsentation und war tief beeindruckt. Sein Bericht über Diospi Suyana sollte zeitnah in der Mantelausgabe der Zeitung veröffentlicht werden. Da die Tage ins Land gingen, rief ich den Reporter an. „Können Sie mir sagen, wann der Artikel erscheinen wird?“ – Seine Antwort hat mich damals sehr enttäuscht: „Ich war auf ihrer Webseite und habe gesehen (sinngemäß), dass die Bibel Ihnen heilig ist. Sie leisten eine tolle Arbeit in Peru, aber ich möchte über sie deshalb nichts schreiben!“
Beispiel 2: Im November 2011 wurde meine Frau Martina eine Stunde lang im Studio von Bayern 2 interviewt. Schließlich fragte der Moderator: „Frau Dr. John, Sie haben mit Ihrem Mann ein modernes Krankenhaus in den Anden Südperus gegründet und noch drei Kinder großgezogen. Woher nehmen Sie nur Ihre Energie?“ – Martina machte eine kleine Pause und antwortete überlegt: „Ich bin überzeugte Christin. Morgens stehe ich früh auf. Ich lese einen Abschnitt in der Bibel und spreche ein Gebet!“
Das Gespräch wurde einige Tage später in Süddeutschland ausgestrahlt. Es war eine überaus positive Veröffentlichung, aber die immens wichtige Aussage von Tina hatte man herausgeschnitten. Das ist natürlich ein denkbar schlechter Journalismus ohne dass die Zuhörer im Radio das gemerkt hätten.
Anders steht es um den Artikel in einer der größten Frauenzeitschriften Europas. In Bild der Frau (Ausgabe 51, 2025) werden unsere langgedienten Missionare Christian und Christine Haupt vorgestellt. Der Glaube unseres Orthopädie-Meisters und unserer Biologie- /Spanischlehrerin findet gleich siebenmal Erwähnung. Über diese Berichterstattung, die das Wesentliche unserer Motivation als Christen nicht ausspart, freuen wir uns sehr. /KDJ












Ja, der „mainstream“-Filter kann schon schwer enttäuschend sein, und führt dann bei manch ’schwurblerisch‘ angehauchten Zeitgenossen zu solchen Ausdrücken wie ‚Lügenpresse‘.
Sicher ist die Grenze zwischen journalistischer Freiheit, nicht alles, alles bringen zu können/müssen und dem Sendungsbewusstsein des jeweiligen Medienschaffenden fließend.
Was kann man tun.
Ich denke, am Ende hauptsächlich beten……