Bei Delft Imaging in Hertogenbosch

Ein Besuch aus Dankbarkeit

Mr. Harro Nip (li) verrät ein interessantes Detail. Das Hospital Diospi Suyana war das erste Krankenhaus weltweit, dass die Software von Delft Imaging zur Erkennung von Covid-Erkrankungen der Lunge zum Einsatz brachte. Anfang letzten Jahres hatte John Lentink von diesem neuartigen Programm erfahren und zum Unternehmen in Hertogenbosch Kontakt aufgenommen. Die Spende dieser innovativen Röntgentechnik hatte besonders vor der Verfügbarkeit der Covid-Schnelltests die Diagnosefindung enorm erleichtert. Mittlerweile haben Krankenhäuser auf allen Kontinenten das Programm auf ihren Rechnern. Aber wie gesagt: Diospi Suyana war die Nummer 1.

Im feinen Sitzungssaal des ehemaligen Stadtarchivs sitzt ein illustres Publikum. Die Zuhörer kommen aus den Niederlanden, Japan, Iran, Jordanien und Indonesien. Auf den Stühlen hat sich also ein buntes Gemisch unterschiedlicher Weltanschauungen versammelt. Unser gemeinsamer Schnittpunkt ist eine Computersoftware. – Mein Vortrag handelt natürlich auch von Krankheiten und Therapien, aber im wesentlichen beschreibt er die Entwicklung von sechs leeren Feldern zu einem modernen Krankenhaus in den Anden.

Ich frage mich, was in den Köpfen der Sieben vor sich geht. Ob sie die Fügungen und Wunder bei Diospi Suyana mit Gott in Verbindung bringen, oder hinter allem eine natürliche Erklärung vermuten. Viel Zeit für ein Gespräch bleibt leider nicht, denn der Zeitdruck sitzt mir im Nacken. Irgendwo unterwegs nach Osterode bei Salzgitter trudelt eine E-Mail im Smartphone ein: “Thank you for visiting us and giving your very inspirational presentation ! My colleagues were impressed and surprised!”

Die Software von Delft Imaging im Einsatz. Dr. Martina John (li) und Röntgenspezialist John Lentink begutachten ein Röntgenbild der Lungen.
Im vornehmen alten Stadtarchiv (Eckhaus rechts) in Hertogenbosch
Ein herzlicher Willkommensgruß auf dem Bildschirm im Eingangsbereich
Keine Tapete an der Wand, sondern von Künstlern handgemalt.