An einem Schreibtisch in Ecuador

Das historische Vorwort vom Januar 2002

Der vorliegende Entwurf beschreibt die Entwicklung eines Missionsspitals für die Indianer in Peru bzw. Bolivien. Er erläutert die Gründe, die den Bau einer solchen Einrichtung als sinnvoll erscheinen lassen, und zeigt die möglichen Schritte auf dem Weg zum fertigen Projekt, im Sinne einer Machbarkeitsstudie.

Die Idee zu diesem Werk hat sich im Laufe der Jahre bei meiner Frau Martina und mir herauskristallisiert. Damit hat diese Vision natürlich eine Menge mit unserem Verständnis als Ärzte in der so genannten Dritten Welt und mit unserem Glauben an Jesus Christus als dem universalen Retter zu tun. Wir haben uns immer als zwei Mediziner verstanden, die christliche Nachfolge und Lebensführung besonders auch im Beruf verwirklichen möchten.

Man kann so ein Vorhaben wie eine medizinische Klinik nicht von heute auf morgen ersinnen und aus dem Boden stampfen. Uns ist klar, dass sich die Planungen und Vorarbeiten über einige Jahre hinziehen können. Viele Menschen werden uns als Berater und Impulsgeber zur Seite stehen, so dass das endgültige Produkt ein Teamergebnis sein wird. Bei allen Überlegungen wollen wir bewusst im Gebet um Gottes Segen und seine Führung bitten. Kurz vor meiner zweiten Reise nach Peru/Bolivien am 27. September des Jahres 2000 saß ich in einem Gästehaus in Quito und grübelte über Sinn und Zweck des bevorstehenden Unternehmens nach. In meiner persönlichen Andacht las ich an jenem Tag den 32. Psalm. Besonders der 8. Vers hat mich sehr bewegt und er soll das Motto bei allen Vorbereitungen sein.

Gott sagt:

“Meine Augen sind auf dich gerichtet.

Ich werde dir Anleitungen

und Ratschläge geben

und dir den Weg zeigen,

den du gehen sollst!“

KDJ