An den Fundamenten des Kinderhauses

Liebe Diospi-Suyana Freunde,

die gute Nachricht am Anfang. Seit Montagabend haben wir einen Stromanschluß auf der Baustelle und wenn jetzt noch Wassertank und Toilettenhäuschen installiert sind, ist die Baustelleneinrichtung so weit gediehen, dass ein ordentliches Arbeiten möglich ist.

Weniger schön ist, dass es immer noch regnet. Starke Regenfälle, besonders in der Nacht von Montag auf Dienstag, werfen uns immer wieder zurück und verwandeln das Baufeld in eine Schlammwüste. Trotzdem haben wir angefangen die Fundamente auszuschachten. Um ein Aufweichen der ausgeschachteten Gräben zu verhindern, werden die Sohlen der Gräben jeden Tag noch vor Feierabend mit Magerbeton versiegelt.

Der Erdaushub wird in mühseliger Handarbeit auf den, glücklicherweise Allrad angetriebenen, Unimog verladen und in die nahegelegenen Schlucht gefahren und dort von Hand wieder runtergeschaufelt. Alles etwas zeitaufwendig aber eine für die Leute gewohnte Arbeitsweise.

Die Bewehrungsskizzen für die Fundamente und die Bodenplatte habe ich inzwischen angefertigt und zwei Eisenbieger beginnen mit dem Biegen der Bügel.

Liebe Grüße aus dem heute sonnigen und warmen Curahuasi und ein gesegnetes Wochenende wünscht euch,

Udo.