
Großer medizinischer Einsatz im „Penal“ von Abancay
Auf Einladung des Direktors besuchte eine Gruppe von über 30 Ärzten, Krankenschwestern und Hilfspersonal das zentrale Stadtgefängnis von Abancay. Während die Häftlinge auf ihre medizinische Untersuchung warteten, hörten sie im oberen Teil der Anlage eine Botschaft des Glaubens. Der Service umfasste Innere Medizin, Urologie, Traumatologie, Ophtalmologie und Physiotherapie. Einige Missionarinnen kümmerten sich in einer abgetrennten Abteilung um die weiblichen Insassen.
Diospi Suyana kam nicht mit leeren Händen, sondern verteilte pro Person einen kleinen Weihnachtskuchen, christliche Literatur und warme Strümpfe. Die Häftlingen drückten immer wieder ihre Dankbarkeit aus. Am Ende blieb eine Frage offen: „Wann werden die Mitarbeiter von Diospi Suyana wiederkommen?“ Ein Dankeschön an den Leiter der Strafvollzugsanstalt Sr. Raul ciprian Usca für die freundliche Aufnahme und Hilfestellung. Missionare und peruanische Kollegen investierten freiwillig ihren freien Samstag für diese Aktion.
In dem alten Buch steht geschrieben: „Dann wird der König zu denen an seiner rechten Seite sagen: „Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes Reich in Besitz, das er seit Erschaffung der Welt als Erbe für euch bereithält! Denn als ich hungrig war, habt ihr mir zu essen gegeben. Als ich Durst hatte, bekam ich von euch etwas zu trinken. Ich war ein Fremder bei euch, und ihr habt mich aufgenommen. Ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir Kleidung gegeben. Ich war krank, und ihr habt für mich gesorgt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht...Dann werden sie, die nach Gottes Willen gelebt haben, fragen:“Herr, wann bist du denn hungrig gewesen, und wir haben dir zu essen gegeben? Oder durstig, und wir gaben dir zu trinken? Wann warst du als Fremder bei uns, und wir haben dir Gastfreundschaft gewährt? Und wann hattest du nichts anzuziehen, und wir haben dir Kleider gebracht? Wann warst du denn krank oder im Gefängnis, und wir haben dich besucht? Der König wird ihnen dann antworten: „Das will ich euch sagen: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!“ (Auszüge aus Matthäus 25) /KDJ


















Exxxxxtreeeem gut!
Danke, dass Ihr Euch immer wieder Mut machen lasst, Euch gegenseitig Mut macht. Euer Mut ist ansteckend und macht sicher auch auf ganz andre Weise den Insassen neuen Mut.
Möge Eure Saat aufgehen, und auch die Welt hinter diesen Mauern ein besserer Ort werden.