Das staatliche Energieunternehmen und Diospi Suyana haben ein ähnliches Einzugsgebiet

Marketing Direktor Ing. Efraín Ramiro von der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft Electro Sur Este (ELSE) besuchte vor einigen Tagen unser Spital. Drei weitere Kollegen von der Presseabteilung begleiteten ihn. Seit etwa zehn Jahren unterstützt Electro Sur Este die Arbeit von Diospi Suyana mit einem gewissen Geldbetrag. Fast Zweidrittel unserer Patienten reisen aus den Bundesstaaten Apurimac, Cusco und Madre de Dios zu unserem Krankenhaus in Curahuasi. Diese Departamentos sind auch das Betätigungsfeld von Electro Sur Este.

Der Rabatt bei der Stromrechnung und die Rückzahlung der Umsatzsteuer sind die einzigen Beihilfen des peruanischen Staates. Für Diospi Suyana ist jede Hilfe willkommen. Auf dem Banner heißt es: Electro Sur Este fördert soziale Programme. In Zukunft will ELSE die Bevölkerung durch den Radiokanal von Diospi Suyana über Stromausfälle informieren.

Das Team von Electro Sur Este machte viele Fotos.

Ist das Entschlossenheit, Radikalität oder Wahnsinn?

Dr. Benjanin Zeier und seine Frau Lena hatten ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Erfolgreich im Beruf, ein Haus mit Pool und fünf gesunde Kinder. Aber anstatt ihre nächsten Urlaubsreisen am Strand zu planen und sich um die Aufnahme im lokalen Golfclub zu bemühen, steigen sie aus.

Warum eigentlich? Hören sie das aktuelle Interview, das gestern in Baden-Württemberg ausgestrahlt wurde. Ein Klick auf den Pfeil und schon geht es los.

Wenn sie mehr über diese außergewöhnliche Familie erfahren wollen, besuchen sie einfach die Webseite der Zeiers: https://missionsarzt.de/reise/

… der geht beim Baden baden

Also muss qualifizierter Unterricht her. An der Diospi-Suyana-Schule gibt es seit März eine neue Disziplin: natación (Schwimmen). Die Sportlehrerin Kati Espinoza aus Tacna hat sich zum Ziel gesetzt, zehn unserer Schüler auf die anstehenden lokalen, regionalen und nationalen Wettkämpfen vorzubereiten. Die Kinder und Jugendlichen trainieren drei Mal pro Woche im örtlichen Freibad und bauen ordentlich Muskeln auf. Der Wechsel von andiner Sonne und eiskaltem Wasser stärkt ganz nebenbei auch das Immunsystem.

Wir wünschen den Wasserratten ein gutes Training und erste Erfolge!

Übrigens: In Peru können sehr viele Menschen nicht schwimmen. An der Diospi-Suyana-Schule wünschen wir uns, dass bis August 2020 ab dem Grundschulalter alle über Wasser bleiben und nicht untergehen. /CB

Zukünftige Meister achten aufmerksam auf die Anweisungen ihrer Lehrerin.

Christen sind Menschen, die eine Hoffnung haben

Der Morgengottesdienst zu Ostern hat bei Diospi Suyana schon eine gewisse Tradition. Gegen 7 Uhr in aller Frühe trafen sich rund 70 Erwachsene und Kinder auf einem Hochplateau 400 m über dem Tal von Curahuasi. Viele Teilnehmer begrüßten sich mit dem alten Ostergruß: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“

Wie im Vorjahr trugen Trompeten und Posaunen die Botschaft von der Auferstehung Christi in die majestätische Bergwelt hinaus.

In seiner kurzen Predigt bezog sich Dr. Mark Gingerich auf einen Abschnitt im Korintherbrief. Paulus zählt in diesem Text viele Augenzeugen auf, die eine persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen hatten. Urologe Dr. David Brady traf den Nagel auf den Kopf, als er sagte: „Die meisten von uns können ihre eigene Geschichte mit diesem Jesus erzählen!“

Die Versammlung auf der Höhe bewies wieder einmal den internationalen Character von Diospi Suyana. Die Länder Peru, Chile, Deutschland, Schweiz, Österreich, die Niederlande und die USA waren vertreten.

Blauer Himmel und Sonnenschein. In der Luft schwebte erhaben ein Condor. Ein leckeres Essen, das fleißige Hände liebevoll vorbereitet hatten. Natürlich war das ganze Ambiente zauberhaft schön. Doch im Zentrum ging es um das A und O unseres Glaubens. Jesus Christus hat den Tod überwunden, deshalb leben wir voller Hoffnung im Vertrauen auf Ihn.

Dr. Dorothea Brady dirigierte den Bläserchor.

Im Hintergrund hebt sich langsam der Morgennebel.

Diesen Gottesdienst im Freien werden die Kinder nie vergessen.

Dr. Mark Gingerich hielt die Predigt.

Dr. David Brady machte klar, dass die Geschichte mit Jesus weitergeht, auch bei Diospi Suyana.

Auf einem nahen Felsen erlebten die Kinder ein Parallelprogramm.

Gleich beginnt das Picknick. Es gab mehr als genug für alle.

Die Ostertüten für die Kinder hatten Dr. Martina John und Marion Hofmann schon zwei Tage zuvor gefüllt.

Rechtzeitig zum Osterfest

Am Morgen des Karfreitags noch vor Beginn der Dämmerung brachen sie auf. Doris Manco, Donato Cabrera und sein Sohn Danny fuhren sechs Stunden durch die Anden zum Diospi-Suyana-Sendeturm in Casabamba. Aus Lima flog Techniker Ing. Luis Condori nach Ayacucho und reiste dann mit dem Auto zum gleichen Ziel. Auf alle Beteiligten wartete ein straffes Arbeitspensum. Durch eine notwendige Inspektion der Bremsen kam es zwar zu einer Verzögerung, doch die Mission wurde erfüllt.

Gestern Nachmittag um 4:30 Uhr konnten die Transmitter wieder eingeschaltet werden. Es war für alle Beteiligten ein Kraftakt, aber mit Erfolg gekrönt. Am Sonntag können bis zu 800.000 Menschen in fünf Bundesstaaten über unseren Kanal „die beste Nachricht, die es gibt“ in ihren Radiogeräten empfangen. Für uns als Christen ist das die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi. /KDJ

Inspektion der Bremsen vom Pickup

Der Kupferdraht kommt in Uripa an.

Die Erdung zum Schutz vor Blitzschlag

Crispin Quipe Guiterrez wohnt in der Nähe von Uripa. Er hört gerne das Radio Diospi Suyana.

Don Eliseo und seine Familie freuen sich, dass der Sendeturm in Casabamba wieder funktioniert.

Gleichgültig, traurig oder froh

Die Diospi-Suyana-Schule hat zu einem Ostergarten eingeladen und 300 Besucher sind gekommen. Sie laufen in der Dunkelheit von einer Station der Leidensgeschichte Christi zur nächsten. Die Schüler spielen die Szenen mit großem Engagement. Im Hintergrund hören und sehen die Zuschauer die Passion Jesu und fragen sich im Stillen: „Was hat das mit mir zu tun?“

Sind diese 72 Stunden vor rund 2.000 Jahren wirklich die wichtigsten drei Tage in den Annalen unserer Welt? Hat Gott, wenn es ihn denn gibt, tatsächlich in der Person eines Zimmermann Sohns in die menschliche Ausweglosigkeit eingegriffen?

Als ich diese News schreibe, tönt aus der Nachbarschaft das Lied „Dust in the wind“ zu mir herüber. Die Musikgruppe Kansas hat diesen Welthit im Januar 1978 veröffentlicht. Leadsänger Kerry Livgren sang klagend ins Mikrofon: „Wir sind nur Staub im Wind!“ Er drückte damit genau das aus, was Millionen von Menschen denken. Alles ist vergänglich. Nichts bleibt bestehen. Unser Leben ist zur Sinnlosigkeit verdammt.

Kerry Livgren sollte diesem Pessimismus glücklicherweise entkommen. Einige Jahre später erlebte er seine Bekehrung zu Jesus Christus. Weil der Mann am Kreuz auch für ihn litt und drei Tage später das Grab verließ, sieht Livgren eine Hoffnung, die über den Tod hinaus reicht.

Wir sind mehr als Staubkörner im Universum, weil Gott uns liebt. Deshalb hat er uns seine Hand der Vergebung entgegen gestreckt. Es liegt an uns sie zu ergreifen. Das ist die wahre Bedeutung von Karfreitag. /KDJ

Im Garten Gethsemane. Im Vordergrund schlafen die Jünger. In Bildmitte ringt Jesus im Gebet (blaue Kopfbedeckung). Im Hintergrund schaut eine der vielen Besuchergruppen zu.

Die Szene der Kreuzigung

Schüler, Eltern und Freunde. Gleich beginnt ein Gottesdienst.

Die Band spielt auf der Bühne. Der Liedtext beginnt mit den Worten: „Wir wurden von seiner großen Liebe erreicht. Gott empfängt uns heute mit offenen Armen!“

Nur durch Jesus Christus haben wir eine Perspektive für dieses und das kommende Leben.

Also gibt es wieder einen Baubericht

Hallo Freunde, heute am Gründonnerstag ist in Perú eigentlich schon Feiertag. Da aber der Ostersamstag ein normaler halber Arbeitstag ist, arbeiten wir heute auf der Baustelle bis mittags und haben dann das Osterwochenende frei. Im Gegensatz zu Deutschland wird aber ab Ostermontag wieder gearbeitet.

Der Unterbeton für den Terrazzoboden in dem neuen OP – Trakt ist eingebaut und in der nächsten Woche wird die eigentliche Terrazzoschicht aufgebracht. Oebele de Haan bereitet die Anschlüsse für Sauerstoff, Druckluft und Absaugung vor. Über Konsolen werden die Narkosegeräte aus der Decke versorgt werden.

Die Möbel für das Medienzentrum befinden sich in zwei Containern auf hoher See. Das Schiff soll am 3. Mai in den Hafen von Lima einlaufen. Die peruanische Firma Alrex hat 46 Rollos gespendet. In den nächsten Wochen werden die Fenster im 2. Stock entsprechend ausgestattet.

Auf der Kindergartenbaustelle wurde im vorderen Bereich der erste Abschnitt des Trogs inzwischen betoniert. Um den Beton per Schubkarre und von Hand einbringen zu können war eine relativ aufwendige Gerüstkonstruktion erforderlich. Auch die nach oben durchgehenden Bewehrungseisen beeinträchtigen natürlich die Schal- und Betonierarbeiten sehr. Nach dem Ausschalen werden wir einen Isolieranstrich aufbringen und das Ganze verfüllen, bevor es dann weiter in die Höhe geht.

Im hinteren Bereich des Bauwerks wachsen inzwischen die Mauerwerkswände in die Höhe und die dazwischen liegenden Aussteifungsstützen werden bewehrt.

Ein gesegnetes und fröhliches Osterfest wünscht euch, Udo

Obele de Haan tüftelt an den Deckenkonsolen für die beiden Operationssäle.

Ein Transporter voller gespendeter Rollos. Juniorchef Klaus Anders von der Firma Alrex hat Diospi Suyana wieder einmal gerne unterstützt.

Der Beton muss zwischen den Bewehrungsstäben in die Schalung gebracht werden.

Der erste Abschnitt des Troges wird wieder ausgeschalt.

Der ausgeschalte Trog

Der zweite Abschnitt wird zum Betonieren vorbereitet.

Die Mauern wachsen in die Höhe.

Die Kanthölzer für die Herstellung von Schalelementen müssen noch abgerichtet werden.

Stand der Baustelle auf dem Schulgelände vor Ostern

Ein Opfer des Korruptionsskandals „Odebrecht“

Am Mittwochmorgen (Peruzeit) griff Ex-Präsident Alan Garcia zur Pistole, hielt sie an seine Schläfe und drückte ab. Eine sofortige Notoperation konnte sein Leben nicht retten. Alan Garcia führte Peru als Staatschef in den Jahren 1985 – 1990 und 2006 – 2011. Seine damalige Frau Pilar Nores übernahm kurz nach Beginn seiner zweiten Amtszeit die Schirmherrschaft von Diospi Suyana.

Am 26. April 2008 empfing das Präsidentenehepaar Garcia die Missionsärzte John in Begleitung von Dr. David Brady. Die 45-minütige Audienz im Regierungspalast markierte einen Höhepunkt in den Anfangsjahren unserer Mission in Peru. Nun ist Alan Garcia tot. Er zog den Freitod einer Untersuchungshaft vor. Die Polizei hatte den Auftrag erhalten Alan Garcia abzuführen.

Wie so viele andere Politiker Südamerikas geriet der hochintelligente Chef der Apra-Partei in den Strudel des gleichen Korruptionsskandals. Die brasilianische Baufirma Odebrecht hatte unzählige Politiker fast aller südamerikanischen Länder mit hohen Beträgen bestochen, um öffentliche Aufträge zu erhalten. Seit einigen Jahren erschüttern die Enthüllungen der Affäre das politische Leben eines ganzen Kontinents.

Egal, ob die Geschichte Alan Garcia eines Tages schuldig sprechen wird oder nicht, wir wünschen den Angehörigen den Trost und die Nähe Gottes.

Der peruanische Staatschef Alan Garcia hört den Laptop-Vortrag von Dr. Klaus John im Regierungspalast (26.4. 2008)

Auf der Isolierstation des Hospitals Diospi Suyana

Dr. Martina John und Krankenschwester Diana kümmern sich um Pablo Huaman*. Der 30-jährige ist dankbar, dass er endlich das bekommt, was er braucht: Eine Behandlung seiner Tuberkulose. Sechs Jahre hat er im Bundesstaat Ayacucho in den Bergwerken gearbeitet. Der viele Staub tat seinen Lungen nicht gut. Vor zwei Jahren fing er an zu Husten. Ekeliges Zeug entlud sich aus den Tiefen seines Brustkorbs. Nachtschweiß, Schwäche und Schmerzen. Vor einigen Tagen reiste er in das ferne Curahuasi und wurde von der Missionsärztin untersucht. Die Ergebnisse führten schnell zur korrekten Diagnose: Tuberkulose.

Wir hoffen, dass die Behandlung bald anschlägt. Pablo wird seine Medikamente gewissenhaft und langfristig einnehmen müssen. Dann kann er ganz geheilt werden. (*Name verändert)

Die Pfeile zeigen zwei TBC-Herde in der Lunge des Patienten.

Die Versuchung war zu groß

Diospi Suyana ist kein Kloster und keine Einsiedelei. Aber der Garten hinter der Spitalküche weckt starke Erinnerungen an die grünen Beete mittelalterlicher religiöser Einrichtungen. Hier bauen fleißige Gärtner Tomaten, Bohnen und Erdbeeren an. Alles wandert früher oder später in die Küche des Krankenhauses für den Verzehr des Personals und der Patienten.

Ein recht großes Areal ist im Garten für Physalis reserviert. Diese Planze kommt ursprünglich aus den Anden und ist damit in Peru zu Hause. Sie wird auch Kappstachelbeere, Andenbeere oder Inkapflaume genannt. 100 Gramm Physalis enthalten 28 mg Vitamin C. Gut gegen jede Erkältung. In kleineren Mengen weist sie ferner Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin E, Folsäure, Carotin, Niacin, Biotin und Pantothensäure auf.

Diese Kombination ist nicht nur höchst gesund, sondern zudem echt lecker. Kein Wunder, dass sich gestern drei Besucher aus Europa im „Klostergarten“ frech bedienten. Ob eine Anzeige wegen Mundraubs erstattet wurde, ist nicht bekannt.

Stopften sich die Physalisbeeren dreist in den Mund.

Unwiderstehlich lecker

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