Patientenansturm hat Auswirkungen auf alle Abteilungen

Ziemlich genau 48.000 Patientenbesuche sind im Jahr 2018 registriert worden. Für Diospi Suyana ein Rekordergebnis. Nicht nur die Ärzte und Krankenschwestern haben viel zu tun, sondern auch die Damen in der Wäscherei. Sie beliefern Tag für Tag die Station mit blütenweißer Bettwäsche und den OP-Trakt mit sauberer Kleidung. Das Personal der Reinigung arbeitet geräuscharm im Hintergrund. Ohne diese fleißigen Frauen wäre der Krankenhausbetrieb nicht denkbar. Ein Dankeschön hören sie aber eher selten.

Ein bemerkenswertes Projekt der 6. Klasse

Einer der besten Schülerbeiträge zu den wöchentlichen Fahnenappellen war ohne Zweifel die Vorführung der 6. Klasse. In einer fünfzehnminütigen Darstellung eroberten Bogenschützen, Prinzessinnen, Abenteurer und Ritter die Szenerie auf dem Paradehof der Schule.  Zuvor waren die Schüler der Klasse 6 mit ihren Schuluniformen bekleidet in einem überdimensionalen Buch verschwunden, aus dem sie wunderbar verwandelt wieder hervortraten.

In der Inszenierung, die dann folgte, präsentierten die Schüler Figuren aus den „Chroniken von Narnia“. Der irische Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Clive Staples Lewis hatte dieses Meisterwerk der Fantasie in sechs Bänden verfasst. Sie erschienen in den Jahren 1939 bis 1954 und wurden teilweise von Hollywood verfilmt. Insgesamt stellen sie eine Allegorie biblischer Inhalte dar. So symbolisiert der Löwe Aslan die Person Jesus Christus. Die Klassenlehrerin der sechsten Primaria, Isolina Brescia Saavedra, las mit ihren 21 Schülern gleich die ganzen Chroniken. Die Schüler, die eine gute Textkenntnis bewiesen, durften sich dann bei Popcorn und Pizza die Filme anschauen.

C.S. Lewis lehrte an den Universitäten Oxford und Cambridge. Mit seinen tiefsinnigen Schriften zum christlichen Glauben gehört er zu den wichtigsten Apologeten des 20. Jahrhunderts. Seit seinem sechzehnten Lebensjahr war er bekennender Atheist. Mit 33 Jahren, nach einem langen Gesprächs mit seinem Freund Tolkien (Autor der Trilogie „Herr der Ringe“), entschied er sich für ein Leben in der Nachfolge Jesu.

In diesem Zusammenhang zitierte Profesora Isolina den berühmten Autor: „Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.“ Eine tiefe Erkenntnis, die sie der ganzen Schulgemeinde mitgab. Die Lehrerin schlussfolgerte, dass wir Menschen nur in der Beziehung zu unserem Schöpfer echten Frieden und echte Freude finden werden.

Wir danken Gott für C.S. Lewis. Seine Werke ermutigen Kinder und Erwachsene Gott zu vertrauen. Und ein dickes Lob für die Klassenlehrerin sowie Matthias Kügler und Nele Oswald für die tollen Kulissen. /CB

Die Schüler in ihren Kostümen

Die 6. Kasse, geleitet von Prof. Isolina, bei ihrer Abschlussveranstaltung (Promoción) am Freitagabend. Das Programm nahm Bezug auf C.S. Lewis.

Der Treppenaufgang ist gebaut

Liebe Freunde, auch in dieser Woche ist es bis auf einen heftigen Gewitterschauer mit Hagel trocken geblieben und es ist tagsüber extrem warm. Die Bauern bangen um die eingebrachte Aussaat und warten dringend auf Regen.

Was gibt es Neues von der Baustelle? Der bestehende Elektro – Verteilerkasten inmitten des neuen Treppenantritts musste in die äußere Treppenhauswand umgelegt werden. Umfangreiche Stemmarbeiten waren dazu erforderlich.

Jetzt ist die Treppe eingeschalt, bewehrt und wird gerade betoniert. Damit haben wir einen wesentlichen Teil eines schwierigen und zeitaufwendigen Bauabschnitts abgeschlossen.

Bei den Estricharbeiten kommen wir auch Stück für Stück weiter voran, etwa 2/3 der Gesamtfläche ist eingebaut.

An den zwei OP-Sälen gehen die Mauerarbeiten dem Ende entgegen. Die vom Treppenbau frei gewordenen  Arbeiter werden nächste Woche die noch fehlenden Aussteifungsstützen in den Wänden einschalen und betonieren.

Die Arbeiten an den Traufkästen sind bis auf ein kleines Stück Dachrinne und einem fehlenden Einlaufkasten abgeschlossen. Mit dem Fensterbauer haben wir momentan Ärger, weil er wegen fehlender Aluminiumprofile den Einbautermin vor Weihnachte wahrscheinlich nicht einhalten kann.

Einen gesegneten 3.Advent wünscht euch, Udo

Unser Elektriker arbeitet an der Verlegung des Verteilerkastens.

Der neue Verteilerkasten ist nun an seinem Platz.

Die Bewehrung für den neuen Treppenlauf wird eingebaut.

Eine Wellblechrutsche erleichtert das Betonieren.

Ein weiteres Estrichfeld wird betoniert.

Mauerarbeiten in den OP-Sälen

Jetzt kommt der Maler an die Reihe.

Ein großes Fest mit nachdenklichen Tönen

Die obligatorische Weihnachtsfeier für die Belegschaft ist oft alles andere als besinnlich. In Peru folgen bei den Firmen auf ein gutes Essen Musik und Tanz. Alkohol fließt in Strömen. Die Kopfschmerzen am nächsten Morgen sind vorprogrammiert. Das gestrige Fest bei Diospi Suyana war da ganz anders.

Klassische Weihnachtslieder zu Beginn, eine Andacht vom Produktionsleiter unseres Medienzentrums Jesus Hurtado und ein Jahresrückblick von Dr. Klaus John. Weihnachtsglanz, meditative Stille und Lachsalven. Ein Programm bunt und unterhaltsam, mit viel Humor geleitet von Dr. Jens Haßfeld.

Doch alle Vortragenden bezogen sich auf den eigentlichen Kern der Weihnachtsbotschaft. Es gibt ein Leben nach dem Tod und ein wertvolles Leben in Gottes Gegenwart vor dem Tod.

Das Fest fand an zwei Standorten mit rund 300 Teilnehmern statt. In der Krankenhauskirche drängten sich 250 Mitarbeiter und Angehörige um die Tische. Im Speisesaal der Schule waren es um die 50. In aller Frühe am Morgen hatten Uta Kügler und Dr. Martina John 30 Truthähne vorbereitet. Ohne Zweifel trug die „Fiesta de Navidad“ dazu bei, das gemischte Team aus Peruanern und Missionaren zusammenzuschweißen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bei den Vorbereitungen eingesetzt haben. Gestern hat es sich wieder gezeigt, dass sich jeder Einsatz lohnt.

Ein Projektchor unter Leitung von Lehrer Jorge

Jesus Hurtado aus unserem Medienzentrum hielt die Andacht.

Ein lustiges Foto der Wächter im Jahresrückblick

Für jeden gab es eine Geschenktüte

Dr. Jens Haßfeld führte durch das Programm.

Das Reformatorisch Dagblad erreicht 150.000 Leser

Am Mittwoch widtmete das „Reformatorisch Dagblad“ einen ausführlichen Artikel dem Hospital Diospi Suyana in Peru. Die Journalistin Elise Verschuure beschreibt unsere Geschichte als ein Werk, das fest auf Gott vertraut, denn „das Christentum müsse mehr sein als ein Befolgen von gewissen Moralvorstellungen.“ Der Bericht erwähnt auch die positive Zusammenarbeit von Christen aus vielen unterschiedlichen Konfessionen. Im Text wird auf die beiden holländischen Bücher zum Thema Diospi Suyana hingewiesen. Wir sind gespannt, was sich aus dieser Veröffentlichung ergeben wird.

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Im Hightech-Labor der Zahnklinik

André Bacher hat als Servicetechniker des Missionsspitals immer viel zu tun. In den letzten Tagen musste ein Sterilisator der Zahnklinik repariert werden. Die Diagnose war bald gefunden. Ein kleiner Verschluss für den Wasserabfluss funktionierte nicht mehr. Aber wo sollte man dieses Ersatzteil in den Bergen Perus auftreiben? André Bacher und Tibor Minge arbeiten glücklicherweise lösungsorientiert.

Das fertige Produkt ist ein Ergebnis der Perfektion.

Der Plan: Das besagte Kleinteil selbst herzustellen.

Die Methode: 1. Design in einem Free CAD-Programm
2. Druck der Datei im laboreigenen 3 D Drucker
3. Austausch des defekten Stücks durch das neue

Tibor Minge schreibt: „Es war zwar nur ein kleiner Verschluss, aber ein großer Schritt für unseren Mechatroniker. Wer weiß, was André Bacher zukünftig noch alles drucken wird.“

 

Pastor Marco Acuña besucht ehemalige Patienten in den Bergen

Auf den großen Überlandstraßen Perus rollen die Lastwagen und fahren die Busse. Und entlang dieser Verkehrsadern fließt das Geld. Einige Häuser sind verputzt, viele haben Fensterscheiben und in den Läden gibt es genug zu kaufen. Die Touristen freuen sich über die Souvenirs, die überall angeboten werden. Sie machen schnell einige Bilder von der schönen Landschaft und eilen zurück zur Reisegruppe. Der Tour-Direktor mahnt zum Aufbruch. Doch das wahre Peru ist ganz woanders. Verlässt man die Panamericana 20 oder 30 km landeinwärts, öffnet sich eine ganz andere Realität. Niemand kennt sie besser als Pastor Marco Acuña, der im Auftrag von Diospi Suyana ehemalige Patienten in ihren einsamen Gehöften erreicht.

Die Menschen freuen sich über die Besuche unseres Pastors. Und sie bringen stets ihre Dankbarkeit über das Hospital Diospi Suyana zum Ausdruck. Die folgenden Bilder zeigen einige Eindrücke von Marcos letzter Reise durch den Bundesstaat Ayacucho. Einfach sind diese Exkursionen nicht. Am Ende seines aktuellen Berichts findet der junge Peruaner die folgenden Worte:

„Nicht alles, was ich erlebe, ist rosenrot. Für meine Arbeit benötige ich die Nähe und die Kraft Gottes. Ich mache Kälte und Hitze durch. Manchmal stehe ich mitten im Regen. Ich muss das essen, was man mir anbietet. Gelegentlich finde ich die Patienten nicht, die ich suche. Dann fühle ich mich niedergeschlagen, als ob ich nichts aber auch gar nichts erreicht hätte. … Nicht wenige Reisen sind gefährlich und die Wege eng. Und manche Fahrer rasen um die Kurven. Dann bete ich, dass Gott uns davor bewahrt in die Tiefe zu stürzen. Ja in der Tat, ich erlebe viele Schwierigkeiten in meiner Aufgabe als Evangelist. Aber es gibt nichts, was ich mit der Hilfe Gottes nicht überwinden könnte. Ich schaffe alles durch Jesus Christus, der mir die innere Kraft schenkt!“

Einige Fragen zum Nachdenken.
1. Ist es der Glaube an Jesus Christus wert solche großen Mühen auf sich zu nehmen?
2. Was halten Sie von der Frömmigkeit der Menschen, die auf ihren Knien stundenlang beten?
3. Wenn der Glaube den Quechuas hilft Alkoholismus und Aberglaube zu überwinden, könnte Gott auch Ihnen in der reichen westlichen Welt helfen?

Die gleiche Familie vor ihrer Alpaca-Herde

Zu Besuch bei Quechuas. Das Wohnhaus steht im Hintergrund.

Überaus dankbar für die Ermutigung durch Marco Acuña.

Ein Ehepaar betet tief ergriffen.

Gebetsstunde in einer Kirchengemeinde. Die Quechuas beten auf den Knien. Stunde um Stunde vergeht.

Manuel und Christina Rosenkranz zum ersten Mal bei Diospi Suyana

Einen guten Touristenführer haben sie. Lehrer Jonathan Rosenkranz zeigt in diesen Tagen seinen Eltern die verschiedenen Standorte von Diospi Suyana. Breite Hüte gegen die Sonne und eine Flasche Wasser in der Hand. So kann man es bei den derzeitigen heißen Temperaturen in Curahuasi aushalten.

Manuel Rosenkranz wird in den nächsten Wochen mit Unterstützung seiner Arbeitgeber einen Schredder für Krankenhausabfälle konzipieren. Eine höchst nützliche Maschine. Die Details will er noch mit Oebele de Haan durchsprechen.

„So groß haben wir uns das Krankenhaus und die Schule nicht vorgestellt!“, sagt Christina. Schon zweimal haben die Rosenkränze Vorträge über Diospi Suyana gehört. Aber was ist eine Powerpoint-Präsentation im Vergleich zu einer Ortsbegehung als Augenzeuge?

Gegen 16 Uhr treffen sie vor dem Medienzentrum auf Ingenieur Udo Klemenz und Dr. Klaus John. „Wir wussten vor 15 Jahren natürlich nicht, dass sich einmal alles so entwickeln würde“, sagen die Haudegen der ersten Stunde. „Aber Gott hat es so gemacht, wie er es gemacht hat!“

Natürlich von Diospi Suyana

Dr. Benjamin Zeier ist geistesgegenwärtig, auch an einem Samstagmorgen. Das kann man von einem Notfallmediziner, Urologen und angehenden Missionsarzt bei Diospi Suyana auch erwarten. Bei einer Fortbildungsveranstaltung der NAW-Berlin zum Thema „Intensivtransport“ zeigte die erste Folie die Ankunft einer Indianerin am Haupteingang unseres Missionsspitals. Intensivtransport auf dem Pferd. Einfach aber wirkungsvoll. Im Bruchteil einer Sekunde hat Dr. Zeier das Bild mit seinem Handy festgehalten.

Wir freuen uns sehr, dass die Fotos von Diospi Suyana um die Welt gehen.

Das Originalbild vom 11. Dezember 2007

Offene Ohren bei der Führungsriege einer Elite-Universität

Eine Stunde dauerte die Unterredung zwischen dem Rektor der Universität Cayetano Dr. Luis Varela und Dr. Klaus John. Bei dem hochkarätigen Treffen waren außerdem der Vize-Dekan der medizinischen Fakultät sowie der Vize-Rektor der Forschungsabteilung zugegen. Nach einem Vortrag des Missionsarztes drehte sich das Gespräch um eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Hospital Diospi Suyana.

Schon über 50 Assistenzärzte von Cayetano haben am Missionsspital gearbeitet. Außerdem erhielten bisher acht Missionsärzte ihre berufliche Anerkennung durch die Universität in Lima.

Wir freuen uns sehr über diese hervorragende Kooperation zwischen beiden Institutionen, die Dr. Jens Haßfeld in den letzten Jahren mit großem Engagement gefördert hat. Die Universidad Peruana Cayetano Heredia zählt zu den besten Universitäten Latein-Amerikas wie jüngste Rankings erneut bestätigt haben.

Legende: (V.r.n.l.) Rektor Dr. Luis F. Varela Pinedo, Dr. Klaus John, Dr. Alejandro Bussalleu Rivera und Dr. José Caballero)

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